Table of Contents
Auspacken und Teile identifizieren
Bevor es losgeht, breiten Sie alle Teile aus: Rückwand, Boden, Frontplatte, Regalboden (Shelf), vier obere Auflagefüße, vier Rollen, diverse Schrauben (flache für die oberen Füße, „Body“-Schrauben für die Paneele, Radsatz-Schrauben) sowie Muttern. Dazu kommen ein 4-mm- und ein 5-mm-Inbusschlüssel sowie ein 10-mm-Schlüssel (alternativ 3/8 Zoll).

Profi-Tipp: Sortieren Sie die Schrauben nach Typ und Länge in kleine Schalen. So greifen Sie später automatisch zur richtigen Verbindung und vermeiden Verwechslungen.

Achtung: Nutzen Sie die exakt passenden Schlüsselweiten. Ein ausgeleierter Inbus ruiniert Schraubenköpfe und erschwert das saubere Anziehen.

Wer bereits mit Magnetrahmen arbeitet, kennt den Unterschied zwischen flachen und zylindrischen Köpfen: Für die oberen Auflagefüße zeigt das Video ausdrücklich flache Schrauben – legen Sie sie beiseite, um später nicht zu suchen.

Kurzcheck: Sind alle Muttern, Body-Schrauben und Radsatz-Schrauben vorhanden? Ein schneller Abgleich verhindert Montagepausen.

Hinweis: Das Video nennt keine Drehmomente; ziehen Sie alles fest, aber gefühlvoll an – „handfest plus“ ist die Devise.
Hauptrahmen montieren
Rückwand und Boden befestigen
Starten Sie mit der Rückwand. Positionieren, Schrauben durchstecken, Muttern aufsetzen, noch nicht voll anziehen – so bleibt Spiel zum Ausrichten. Das Ziel: flächiger Sitz ohne Verspannungen.

Setzen Sie anschließend den Boden ein – identisches Vorgehen wie bei der Rückwand. Achten Sie darauf, dass die Bohrungen ohne Druck fluchten; nötigenfalls die Rahmenhälften minimal verschieben.

Profi-Tipp: Beginnen Sie jede Verbindung mit allen Schrauben locker eingesetzt. Erst wenn alles sitzt, ziehen Sie systematisch diagonal fest – das minimiert Spannungen im Rahmen.
Regalboden einsetzen
Damit der Fachboden leicht ins Gestell gleitet, lässt das Video die bisherigen Schrauben bewusst leicht gelöst. Schieben Sie das Brett in Position, richten Sie die Löcher aus und setzen Sie pro Seite zwei Schrauben.

Gerade hier hilft eine zweite Person, um das Bauteil zu halten, während Sie die ersten Gewindegänge greifen lassen. Danach können Sie mit 5-mm-Inbus und 10-mm-Schlüssel schrittweise anziehen, bis der Boden satt sitzt.

Achtung: Klemmt der Regalboden, lösen Sie umliegende Body-Schrauben einen halben Gang. Ein millimeterkleines Spiel erleichtert das Einfädeln enorm.
Frontplatte verbinden
Zum Schluss schließt die Frontplatte die Grundstruktur. Vorgehen wie zuvor: ausrichten, Schrauben durch, Muttern greifen lassen, vorerst nur anlegen. Erst wenn alle Paneele sitzen, folgt die finale Festzieh-Runde.

Kurzcheck: Schaukelt der Rahmen beim Antippen? Falls ja, ist noch irgendwo Spannung im System – lösen Sie die betroffene Ecke leicht, richten nach und ziehen erneut über Kreuz an.
Alles nachziehen
Bevor es an die oberen Auflagefüße geht, fordert das Video zu einer kompletten Festzieh-Runde auf. Gehen Sie die Rückwand, den Boden, den Regalboden und die Frontplatte systematisch ab. So schaffen Sie die Basis für die lasttragenden Schritte.
Aus den Kommentaren: Für dieses Video lagen uns keine öffentlichen Kommentare vor; daher konzentrieren wir uns auf die klaren Anweisungen aus dem Originalmaterial.
Finish: Auflagefüße und Mobilität
Obere Maschinenfüße montieren
Die Maschine sitzt später auf vier Auflagepunkten. Für jeden Fuß: flache Schraube von oben durch das Fußteil, von unten mit Mutter sichern. Anziehen mit 4-mm-Inbus und 10-mm-Schlüssel. Das Video empfiehlt, die Position auf Ihre Maschine anzupassen – vor dem Absetzen ggf. nachjustieren.

Profi-Tipp: Markieren Sie die voraussichtlichen Auflagepunkte Ihrer Maschine mit Kreppband. So finden Sie die Feinposition der Füße schneller und vermeiden überflüssiges Lockern/Anziehen.
Rollen montieren
Drehen Sie den Ständer vorsichtig um. Jede Rolle wird mit längeren Inbus-Schrauben und Muttern befestigt. Verwendet werden der 5-mm-Inbus und der 10-mm-Schlüssel; eine Ratsche beschleunigt die Arbeit, ist aber nicht zwingend.
Achtung: Eine der Innenschrauben je Rolle sitzt konstruktionsbedingt enger. Hier hilft ein L-Inbus mit kurzem Schenkel oder geduldiges Vorziehen mit der Ratsche. Wenn das Gewinde einmal greift, geht der Rest leicht von der Hand.
Kurzcheck: Rollen fest, drehbar und ohne Schleifen? Alle Schraubenköpfe gleichmäßig anliegend? Falls eine Rolle eiert, sind meist eine oder zwei Schrauben noch nicht angezogen.
Nivellierfüße einstellen
Unten am Ständer befinden sich Nivellierfüße. Mit dem Schlüssel heben oder senken Sie die Füße, um den Ständer geringfügig anzuheben und so vom Rollensatz zu entkoppeln – perfekt für den stationären Einsatz.
Profi-Tipp: Stellen Sie erst grob gerade, dann prüfen Sie diagonal (vorn links – hinten rechts; vorn rechts – hinten links). So eliminieren Sie Restkippeln effizient.
Stabilität und Einsatzbereitschaft
Gehen Sie ein letztes Mal alle Verschraubungen durch. Das Video empfiehlt „nicht übertorquen“, aber sicherheitsrelevant fest. Wenn der Ständer an seinem Platz steht, senken Sie die Nivellierfüße, bis die Rollen frei sind – das maximiert die Standruhe, besonders bei hohen Stickgeschwindigkeiten.
Achtung: Das Video nennt keine konkreten Drehmomente. Bleiben Sie bei Stahl-auf-Stahl-Verbindungen gefühlvoll; wenn die Mutter sichtlich anliegt und nichts wackelt, ist genug.
Profi-Tipp: Wer häufig zwischen Werkbank und Nähplatz wechselt, lässt die Nivellierfüße nur so weit runter, dass der Ständer gerade eben ruht. So können Sie mit wenigen Umdrehungen wieder auf Rollen umstellen.
Problemlösung bei der Montage
- Schwierige Passung am Regalboden: Schrauben an den Seitenrahmen etwas lösen, Boden einschieben, Gewinde ansetzen, dann umlaufend festziehen.
- Bohrungen fluchten nicht: Bauteil minimal verkanten, mit einem dünnen Schraubendreher als „Führungsdorn“ die Ausrichtung korrigieren, erst dann die Schraube ansetzen.
- Innere Radschraube schwer erreichbar: L-Inbus kurz fassen, jede Vierteldrehung zählt – Geduld zahlt sich aus.
- Rahmen wackelt nach dem Aufbau: Systematische Diagonal-Festzieh-Runde. Prüfen Sie insbesondere die Übergänge an Rückwand/Boden.
Kurzcheck: Nach jedem größeren Schritt (Paneele, Regalboden, Frontplatte, Rollen) eine Mini-Prüfung einbauen – so isolieren Sie Fehler und vermeiden späteres Komplett-Nacharbeiten.
Pflege und Wartung
- Regelmäßig nachziehen: Nach den ersten Einsätzen setzen sich Verbindungen oft minimal. Ein kurzer Check aller Muttern hält die Struktur steif.
- Rollen sauber halten: Fäden, Staub und Vliesreste mit Pinsel entfernen; so laufen die Rollen leicht und sammeln keine „Bremsklumpen“.
- Nivellierfüße schonen: Nicht auf rauem Boden schleifen; lieber anheben und versetzen.
- Zwischenablage sinnvoll nutzen: Werkzeuge (Inbus, Schlüssel, Ratsche) parat halten, um spontane Nachjustagen unmittelbar erledigen zu können.
Profi-Tipp: Wenn Sie Ihr Setup modular planen, wird der Ständer zur mobilen Basis Ihrer gesamten Stickstation – Maschine oben, Werkzeuge auf dem Fachboden, Verbrauchsmaterialien in Kisten darunter. So entsteht eine kompakte Einheit, die Sie spielend dorthin bewegen, wo Platz ist.
—
Kontext für Stick-Workflows Der Ständer ist das Fundament – darüber hinaus beeinflusst Ihr Spann-Workflow die Qualität. Wenn Sie häufig mehrlagige Stoffe verarbeiten, kann ein Wechsel zwischen normalen Rahmen und magnetisch Stickrahmen beim Rüsten Zeit sparen. Eine robuste, wackelfreie Basis wie der hier aufgebaute Ständer verhindert Mikrobewegungen und steigert die Wiederholgenauigkeit.
Wer sowohl näht als auch stickt, profitiert von einer klar gegliederten Station: Maschine auf dem Ständer, Zubehör im Fachboden, und Verbrauchsmaterialien griffbereit. So gelingt der Wechsel zwischen Näh- und Stickmaschine ohne Chaos – besonders in kleinen Ateliers.
In produktiven Umgebungen zählt Taktzeit. Das Video demonstriert eine schnörkellose Montageabfolge, die sich gut standardisieren lässt. Kombinieren Sie den Ständer mit einer strukturierten Einrichtezone, etwa einer einfachen hooping station for machine embroidery, um Ihr Einspannen zu beschleunigen.
Für viele Motive sind große Spannfelder gefragt. Unabhängig davon, ob Sie mit klassischen Rahmen, Endlos Stickrahmen oder Magnetsystemen arbeiten – ein sicher stehender Ständer reduziert Schwingungen und damit das Risiko verschobener Stichlagen.
In Communitys wird oft über Zubehör wie mighty hoops gesprochen. Auch wenn dieses Video sich „nur“ auf den Ständer fokussiert, gilt: Je reproduzierbarer Ihr Grundaufbau, desto besser lässt sich Zubehör nutzen und testen.
Wenn Sie häufig zwischen Projekttypen wechseln, hilft ein klares Ordnungssystem – etwa nach Rahmenfamilien und Einsatzzwecken sortiert. Lösungen wie Stickrahmen master unterstützen beim sauberen, wiederholgenauen Positionieren, solange der Unterbau verlässlich ist.
Abschließend noch ein Workflow-Hinweis: Wer sehr dicke Materialien verarbeitet, profitiert von steifen Grundstrukturen. Ein fester Ständer nimmt Schwingungen aus der Maschine und hilft, dass auch bei hohen Stichdichten in Magnet- oder magnetisch Rahmen for Stickmaschine-Systemen die Konturen sauber bleiben.
Skalierung Ihrer Arbeitsfläche Planen Sie, mehrere Maschinen oder große Aufträge zu fahren? Mit einem zweiten identischen Ständer und konsequent gepflegten Nivellierfüßen lassen sich Stationen spiegeln. Halten Sie die wichtigsten Rahmen (inklusive Stickrahmen for Stickmaschinen) dupliziert bereit – das minimiert Umrüstzeiten.
Achtung – Modellbezeichnung: Im Video wird im gesprochenen Teil „TEWH 901“ erwähnt; der Titel nennt „TEWH SI“. Spezifikationen oder Materialangaben zum Ständer werden nicht weiter ausgeführt. Arbeiten Sie daher genau nach den gezeigten Montageschritten und prüfen Sie, ob Ihr Lieferumfang mit den im Video demonstrierten Teilen übereinstimmt.
FAQ – kurz und bündig
- Welche Werkzeuge brauche ich? 4-mm- und 5-mm-Inbus, 10-mm-Schlüssel (oder 3/8 Zoll). Eine Ratsche kann helfen, ist aber optional.
- Geht die Montage allein? Ja – beim Einsetzen des Regalbodens ist Hilfe angenehm, aber nicht zwingend.
- Wie stelle ich den Ständer stabil? Alle Schrauben festziehen, anschließend Nivellierfüße so einstellen, dass der Ständer nicht mehr auf den Rollen ruht.
- Wofür sind die oberen Füße? Sie tragen die Maschine; Position bei Bedarf vor dem Absetzen feinjustieren.
Damit steht Ihr TEWH-Ständer – ordentlich, steif und einsatzbereit für lange Stickläufe. Viel Erfolg beim Aufbauen und beim nächsten Projekt!
