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Wenn du schon einmal ein beeindruckendes Foto auf dem Handy gesehen hast und gedacht hast: „Das würde ich sofort sticken – wenn ich dafür nicht drei Tage mit Digitalisierungssoftware kämpfen müsste“, dann trifft die Brother Aveneer EV1 Demo einen sehr konkreten Nerv.
Die Maschine wird als „Alles direkt am Bildschirm“-Ökosystem gezeigt: Foto auswählen, Stil vorschauen, zuschneiden, Hintergrund entfernen, einen riesigen Stickrahmen wählen (bis 18 x 11 5/8 Zoll) – und anschließend per Projektion direkt auf dem Stoffbett platzieren oder sogar bearbeiten.
Aber nach vielen Jahren Praxis in der Maschinenstickerei sage ich es dir ganz offen: Solche „Wow-Features“ liefern nur dann reproduzierbar professionelle Ergebnisse, wenn du Einspannen, Stabilisierung und Setup als handwerklich-technische Kernkompetenzen behandelst – nicht als Nebensache.


Brother Aveneer EV1 in Klartext: Warum Sticker:innen aufhorchen (und Quilter:innen grinsen)
Die Demo zur Brother Aveneer EV1 zeigt drei sehr praxisrelevante Vorteile, die den Abstand zwischen „Hobby-Frust“ und „sauberem Output“ deutlich verkleinern:
- Picture Play: Foto-zu-Stickerei direkt in der Maschine – ohne externes PC-Programm.
- Stitch Vision Projektion: Eine große Projektionsfläche (5 x 8 Zoll), die das Motiv auf dem Stoff sichtbar macht. Du kannst es mit einem Stylus direkt am Material verschieben, drehen und skalieren.
- Projektions-Assistenz beim Nähen: Stichregulierungs-Modi fürs Freihandquilten sowie projektionsgeführte Knopfloch-Ausrichtung – Schluss mit „Pi mal Daumen“.
Die Spezifikation, die deine Projektplanung aber wirklich verändert, ist die maximale Stickrahmengröße von 18 x 11 5/8 Zoll.
Praxis-Realitätscheck: Ein 18-Zoll-Feld ist ein Produktivitäts-Traum – und gleichzeitig ein Physik-Test. In so einem großen Stickrahmen liegt die Stoffmitte weit weg von der Klemmkante. Wenn dein Stickvlies nicht „tragfähig“ genug ist, wandert der Stoff. Und Platzierungsfehler werden bei dieser Größe schnell teuer.



Picture Play auf der Brother Aveneer EV1: Fotos in Stiche verwandeln – ohne Laptop
In der Demo führt Cindy durch Picture Play, indem sie den Prozess am Bildschirm nachvollziehbar „zurückspult“. Damit wird das Erstellen von Foto-Stickdaten deutlich zugänglicher:
- Ausgangspunkt ist ein Foto; anschließend wählt sie einen Stilfilter (gezeigt werden u. a. Sketch, Oil Pastel und Mosaic).
- Die Maschine bietet eine Vorschau in Echtzeit, bevor du die Stickdaten final erzeugst.
- Das Bild wird per Eckgriffen zugeschnitten, sodass nur der Kopf des Pferdes im Fokus bleibt.
- Der Hintergrund wird automatisch entfernt.
- Danach wird die Zielgröße gewählt – bis hin zum großen 18 x 11 5/8 Zoll Stickrahmen.
Für viele endet hier die Suche nach convert photo to embroidery on machine: Stil wählen, eng zuschneiden, Hintergrund raus, Stickdaten generieren.
Die „unsichtbare“ Vorbereitung, die Picture Play erst wirklich professionell macht
Hier endet oft die Anleitung – und hier beginnt die Praxis.
Foto-basierte Stickerei ist häufig sehr dicht: Um Schattierungen zu erzeugen, werden viele Stiche übereinandergelegt. Selbst wenn die Umwandlung in der Maschine sauber funktioniert, muss dein Materialverbund (Stoff + Stickvlies + Einspannung) tausende Nadelstiche ohne Verzug überstehen.
Wenn du das Setup unterschätzt, bekommst du entweder extrem steife, „panzerartige“ Stickerei oder deutliches Kräuseln/Wellen (der typische „Bacon-Effekt“).
- Enger zuschneiden als du denkst: In der Demo wird bewusst auf den Pferdekopf gecroppt. Weniger Hintergrund = weniger unnötige Stiche = weniger Verzug.
- Zug in alle Richtungen: Dichte Foto-Stiche ziehen den Stoff multidirektional zusammen. Wenn dein Stoff auch nur minimal nachgibt, wirkt das Motiv schnell „matschig“.
- Sicher statt schnell: Die Maschine kann schnell – bei dichten Foto-Motiven ist es in der Praxis oft sinnvoll, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Im Draft wird dafür 600–700 SPM genannt.
- Einspann-Sicherheit: In der Demo wird ausdrücklich gesagt, es sei „wahrscheinlich am besten“, einen Magnetrahmen zu nutzen – weil er das Motiv sicherer hält. Der praktische Nutzen: gleichmäßige Klemmung ohne das Überdrehen der Schraube und ohne unnötige Verformung.
Warnhinweis: Bevor du Nähfüße wechselst oder im Nadelbereich arbeitest (z. B. beim Setup für Picture Play): Maschine stoppen. Hände und Werkzeuge aus dem Nadelweg halten – ein unbeabsichtigter Start kann zu schweren Stichverletzungen führen.
Prep-Checkliste: „Pre-Flight“ für Foto-Stickerei
(Nicht abkürzen. Ein ausgelassener Punkt kann ein Kleidungsstück ruinieren.)
- Sauberkeit: Stoff mit Fusselrolle reinigen – Haare/Fussel werden bei Foto-Stichen „für immer“ mit eingestickt.
- Stickvlies passend wählen: Nutze die Entscheidungshilfe weiter unten. Für Foto-Stich ist eine tragfähige Basis fast immer Pflicht.
- Rahmen-Reserve: Wähle den Stickrahmen so, dass rund ums Motiv 1–2 Zoll Luft bleiben.
- Tast-Test: Eingespannten Stoff antippen: Er soll straff wirken (wie eine „dumpfe Trommel“), aber nicht so überdehnt, dass sich der Fadenlauf sichtbar verzieht.
- Verbrauchsmaterial prüfen: Neue Nadel, volle Unterfadenspule, ggf. Sprühzeitkleber zum Fixieren zusätzlicher Vlieslagen beim „Floating“.
Der 18 x 11 5/8 Stickrahmen: Große Felder vergrößern kleine Einspannfehler
Die Demo betont die enorme Feldgröße. Gleichzeitig gilt: Distanz = Instabilität. Wenn der Stoff an der Klemmkante nur minimal nachgibt, kann sich das in der Mitte des Rahmens als deutlicher Passungsfehler zeigen.
Wenn du nach dem Größter Stickrahmen für brother suchst: Die Kapazität zu haben ist Schritt 1 – sie stabil zu halten ist Schritt 2.
Warum in der Praxis so oft auf Magnetrahmen umgestellt wird
In der Demo wird es klar ausgesprochen: Für Foto-Stich hält ein Magnetrahmen sicherer. Aus Werkstatt-/Shop-Perspektive steckt dahinter ein sehr konkreter mechanischer Unterschied:
Klassische Stickrahmen arbeiten über Reibung zwischen Innen- und Außenrahmen. Um Schlupf zu verhindern, wird die Schraube oft so stark angezogen, dass Fasern gequetscht werden (Rahmenabdrücke). Magnetrahmen arbeiten mit vertikaler Klemmkraft.
- Die Physik: Dichte Muster erzeugen Zug in mehrere Richtungen.
- Das Problem: Ungleichmäßige Spannung = das Motiv „wandert“.
- Die Lösung: Magnetische Klemmung verteilt den Druck gleichmäßiger über den Umfang – weniger „links fester als rechts“-Fehler.
Wenn du nach Magnetrahmen für Stickmaschine schaust, kaufst du nicht nur Komfort, sondern vor allem Passgenauigkeit.
Warnhinweis – Magnet-Sicherheit: Professionelle Magnetrahmen haben sehr hohe Haltekraft. Abstand zu Herzschrittmachern, Insulinpumpen und anderen Implantaten halten. Achtung Quetschstellen: Magnete können schlagartig zuschnappen und Finger verletzen.
Upgrade-Logik: Rahmenabdrücke & Verrutschen systematisch lösen
Woran erkennst du, dass ein Tool-Upgrade sinnvoll ist? Nutze diese Diagnose:
- Auslöser: Nach dem Ausspannen bleiben deutliche Rahmenabdrücke (z. B. bei Samt/empfindlichen Stoffen) oder bei großen Motiven passt Kontur/Füllung nicht mehr sauber.
- Standard: Bei Einzelstücken kann man sich „durchwurschteln“. In der Produktion (mehrere Teile) oder bei teuren Textilien ist Ausschuss keine Option.
- Lösungswege:
- Level 1: „Floating“ mit Sprühzeitkleber (funktioniert, aber kann klebrig/aufwendig sein).
- Level 2 (Tool-Upgrade): Umstieg auf Magnetrahmen für Stickmaschine wie von SEWTECH – weniger Rahmenabdrücke, stabilere Lage.
- Level 3 (Kapazität/Output): Wenn häufiges Umspannen und Farbwechsel deinen Durchsatz limitieren, ist eine Mehrnadelstickmaschine der logische Skalierungsschritt.
Stickvlies-Entscheidungshilfe: Stoff → Unterlage ohne Rätselraten
Falsches Stickvlies ist eine der häufigsten Ursachen für Wellen/Kräuseln. Schluss mit Raten – arbeite mit einer klaren Logik.
Entscheidung: Stoffverhalten → Stickvlies-Strategie
- Ist der Stoff dehnbar (T-Shirt, Jersey, Strick)?
- JA: Stopp. Du brauchst eine tragfähige Basis (Cut-Away). Reißvlies ist bei dichten Motiven auf Strick in der Praxis oft nicht stabil genug.
- NEIN: Weiter zu Schritt 2.
- Ist der Stoff instabil/locker gewebt (Leinen, locker gewebte Baumwolle)?
- JA: Bügelvlies (fixierbar) oder ein mittleres Cut-Away, um die Fasern zu „binden“.
- NEIN: Weiter zu Schritt 3.
- Ist der Stoff stabil (Patchwork-Baumwolle, Denim, Canvas)?
- JA: Reißvlies ist möglich. Bei sehr dichten Motiven (wie Picture Play) lieber doppelt legen oder zur Sicherheit Cut-Away.
- Zusatzvariable: Hat der Stoff Flor/Schlingen (Frottee, Minky, Samt)?
- Wenn JA, brauchst du zusätzlich einen wasserlöslichen Topper, damit Stiche nicht „einsinken“.
Stichregulator-Fuß an der Brother Aveneer EV1: Das „Klick“-Signal, das zählt
Angela zeigt das Anbringen des Stichregulator-Fußes. Das ist nicht nur ein mechanischer Wechsel – es ist eine Verbindung, über die der Fuß mit der Maschine kommuniziert.
- Den vorherigen Fuß abstecken.
- Den Stichregulator-Fuß auf den Schaft schieben.
- Kritischer Schritt: Den Stecker in die Buchse hinter dem Nadelstangenbereich einstecken.



Was in der Demo am Bildschirm sichtbar wird
Gezeigt werden:
- Stichregulierung: Mode 1, Mode 2, Mode 3 (inkl. Basting).
- Stichart: Geradstich oder Zickzack.
Für Quilter:innen, die nach stitch regulator for quilting suchen, ist der Nutzen vor allem Rhythmus und Kontrolle: weniger Stress, wenn Hände und Maschine nicht „im gleichen Tempo“ sind.
Setup-Checkliste: Der mechanische Handshake
- „Klick“-Test: Beim Einstecken auf spürbaren Sitz achten (flush/sauber eingerastet). Ein lockerer Stecker ist eine typische Fehlerquelle.
- Schraube sichern: Mit Schraubendreher festziehen – „handfest“ reicht bei Vibration oft nicht.
- Arbeitsfläche frei: Für Freihandbetrieb entsprechend vorbereiten (je nach Modus).
- Test auf Probestück: Erst ein kleines „Sandwich“ testen, bevor du am Projekt startest.
Stitch Vision Projektion: Sehen reicht nicht – du musst auch „halten“
Cindy zeigt die Projektion in der Praxis:
- Projektionstaste antippen.
- Aktivierung im Pop-up bestätigen.
- Das Motiv („Ice Cream Cone“) erscheint als Lichtprojektion auf dem Stoff.
- Mit dem Stylus direkt am Stoffbett verschieben, drehen und skalieren.
Das ist der Kern von embroidery projection: Platzierung wird sichtbar und direkt editierbar.



Extras der Projektion: Hilfslinien, Winkel und Kontrast
Angela zeigt, dass Hilfslinien in 16 Farben möglich sind, dazu Winkel (30, 45, 60, 90 usw.) und einstellbarer Abstand. Das ist besonders hilfreich, wenn du Schrift, Kanten oder geometrische Muster ausrichten willst.



Praxis-Warnung: Die „falsche Sicherheit“ durch perfekte Projektion
Projektion kann technisch perfekt sein – aber sie hält den Stoff nicht fest. Typisches Fehlerbild in der Praxis:
- Motiv per Projektion perfekt ausgerichtet.
- Start.
- Der Stickrahmen bewegt sich, aber der Stoff im Rahmen ist minimal locker (Flagging).
- Die Maschine stickt korrekt – der Stoff wandert unter der Nadel.
- Ergebnis: Schief/versetzt, obwohl die Projektion „stimmte“.
Lösung: Projektion ist dein Zielsystem – das Einspannen ist dein Anker. Mit Magnetrahmen bleibt die Stoffebene eher dort, wo der Projektor sie „sieht“.
Projektionsgeführte Knopflöcher: Schluss mit Augenmaß
Angela zeigt eine Funktion, die Kleidungsstücke wirklich retten kann:
- Knopflochtyp wählen.
- Projektion aktivieren.
- Den echten Knopf auf die projizierte Box legen.
- Per Slider die Größe so anpassen, bis die Projektion zum Knopf passt.
So brauchst du keine theoretischen Maße – du nutzt den automatic buttonhole projector guide direkt am realen Teil.


Ablauf-Checkliste: Knopfloch-Protokoll
- Planlage: Beleg/Leiste muss flach liegen.
- Echter Knopf: Immer den tatsächlichen Knopf verwenden, nicht „müsste 15 mm sein“.
- Ausrichtung: Vertikal vs. horizontal bewusst prüfen.
- Stabilisieren: Auch beim Knopfloch hilft eine Lage Vlies darunter gegen Tunnelbildung.
„Warum ist mein Motiv verrutscht?“ – Physik, die man ernst nehmen muss
Die Demo deutet Magnetrahmen an – in der Praxis ist der Zusammenhang eindeutig: Dichte Motive vergrößern kleine Fehler.
- Zugvektoren: Stiche ziehen den Stoff nach innen.
- Wandern („Walk“): Ungleichmäßige Spannung lässt den Stoff in die „leichtere“ Richtung nachgeben.
Wenn du nach einem Magnetrahmen für brother suchst, bewerte ihn nach gleichmäßiger Klemmung. Ein sauberer Magnetrahmen hilft, den Fadenlauf gerade zu halten und die Lage stabil zu sichern.
Troubleshooting: Schnelle Fixes für typische Workflow-Hänger
Wenn die Maschine piept oder das Stichbild kippt: ruhig bleiben – und von „billig“ zu „aufwendig“ denken.
| Symptom | Likely Cause | The "Quick Fix" | Prevention |
|---|---|---|---|
| "Muddy" Image Quality | Zu viel Hintergrunddetail in Picture Play. | Enger auf das Motiv zuschneiden (wie der Pferdekopf). | Fotos mit höherem Kontrast wählen. |
| Registration Off (Kontur passt nicht zur Füllung) | Stoff hat sich im Stickrahmen bewegt. | Stopp. Nicht weitersticken. Neu einspannen oder Magnetrahmen nutzen. | Tragfähiges Stickvlies + ggf. Sprühzeitkleber gegen Lagenverschiebung. |
| Hoop Burn (Rahmenabdrücke) | Standardrahmen zu stark angezogen. | Vorsichtig dämpfen (nicht pressen). | Umstieg auf Magnetrahmen (Klemmung statt „Ring quetschen“). |
| Stitch Regulator Error | Stecker sitzt nicht korrekt. | Abziehen und neu einstecken, bis er sauber sitzt („Klick“/flush). | Verbindung vor dem Start prüfen. |
| Thread Shredding | Nadel verschlissen ODER Geschwindigkeit zu hoch. | Nadel wechseln -> Geschwindigkeit reduzieren (im Draft: 600 SPM). | Für dichte Flächen passende Nadel verwenden und Reibung reduzieren. |
Smart upgraden: Vom Hobby-Flow zur Produktionslogik
Für Hobby-Anwender wirkt Picture Play wie Magie. Im Shop-Alltag ist es vor allem ein Werkzeug, das Rüstzeit reduziert.
Empfohlene Upgrade-Leiter:
- Material/Verbrauch: Stickvlies-Logik beherrschen und Fotos konsequent eng zuschneiden.
- Werkstückspannung (Tooling): Wenn Rahmenabdrücke, Verrutschen oder Umspann-Müdigkeit dich bremsen, sind Magnetrahmen für brother eine sehr gängige Lösung.
- Hardware (Output): Wenn dich Ein-Nadel-Workflows (Farbwechsel/Stillstand) dauerhaft limitieren, ist das der Zeitpunkt, über Mehrnadelstickmaschinen nachzudenken.
Die Aveneer EV1 ist technisch beeindruckend – aber: Die Maschine liefert das Potenzial, dein Setup liefert die Präzision.
FAQ
- Q: Welches Stickvlies sollte man bei Brother Aveneer EV1 Picture Play Foto-Stickerei verwenden, um Kräuseln auf Strick-T-Shirts zu vermeiden?
A: Verwende als Basis ein tragfähiges Cut-Away; Reißvlies ist bei Strick unter dichter Foto-Stich-Stickerei in der Regel nicht zuverlässig.- Auswahl: Für dehnbare Strickware Cut-Away als Hauptunterlage.
- Ergänzung: Bei zusätzlichen Lagen (Floating) ggf. mit Sprühzeitkleber fixieren.
- Tempo: Dichte Foto-Stiche im Draft bei ca. 600–700 SPM fahren, um Hitze und Verzug zu reduzieren.
- Erfolgskontrolle: Der Strick liegt nach dem Sticken flach an, ohne „Bacon“-Wellen am Rand.
- Wenn es trotzdem scheitert: Neu einspannen mit besserer Stoffkontrolle (häufig Magnetrahmen) und das Foto enger zuschneiden, um Stichlast zu reduzieren.
- Q: Wie prüfen Brother Aveneer EV1 Nutzer:innen die richtige Rahmenspannung, bevor sie ein großes Motiv im 18 x 11 5/8 Zoll Stickrahmen starten?
A: Stoff straff, aber nicht überdehnt einspannen und vor Start mit einem kurzen Tap-Test prüfen.- Reserve lassen: Stickrahmen so wählen, dass 1–2 Zoll Platz um das Motiv bleiben.
- Tap-Test: Eingespannten Stoff antippen – „dumpfer Trommel“-Sound (sicher, nicht verzogen).
- Sichtprüfung: Fadenlauf gerade, Stoffebene gleichmäßig (kein Flagging).
- Erfolgskontrolle: Der Stoff wirkt über das Feld hinweg gleichmäßig unterstützt, besonders Richtung Rahmenmitte.
- Wenn es trotzdem scheitert: Neu einspannen und ggf. Magnetrahmen nutzen, um gleichmäßigere Klemmkraft zu bekommen.
- Q: Was ist die beste Pre-Flight-Checkliste für Brother Aveneer EV1 Picture Play Foto-Stickerei, um keine Kleidungsstücke zu ruinieren?
A: Jedes Mal Verbrauchsmaterial und Sauberkeit prüfen – dichte Foto-Stiche machen kleine Fehler dauerhaft.- Reinigen: Fusselrolle nutzen, damit Haare/Fussel nicht eingestickt werden.
- Auffrischen: Neue Nadel einsetzen und volle Unterfadenspule sicherstellen.
- Abgleichen: Stickvlies nach Stoffverhalten wählen (Foto-Stich braucht häufig eine tragfähige Basis).
- Erfolgskontrolle: Eingespannter Stoff ist sauber, glatt und vollständig unterstützt – ohne sichtbare Lockerheit.
- Wenn es trotzdem scheitert: Foto stärker vereinfachen (enger zuschneiden, unnötigen Hintergrund entfernen), bevor du die Stiche generierst.
- Q: Wie beheben Brother Aveneer EV1 Nutzer:innen „Registration Off“, wenn Konturen bei großen Stickrahmen nicht zur Füllung passen?
A: Sofort stoppen und neu einspannen; Weitersticken verschlimmert den Versatz meist, weil der Stoff bereits gewandert ist.- Stopp: Sobald Versatz sichtbar wird, pausieren.
- Neu einspannen: Gleichmäßiger spannen oder auf Magnetrahmen wechseln.
- Stabilisieren: Tragfähiges Stickvlies nutzen und Lagen gegen Verschieben sichern.
- Erfolgskontrolle: Nach dem Neueinspannen einen kleinen Bereich testen – Konturen laufen sauber auf der Füllung ohne Lücken.
- Wenn es trotzdem scheitert: Stichstress reduzieren (enger zuschneiden, Tempo in dichten Bereichen senken).
- Q: Wie verhindern und beheben Brother Aveneer EV1 Nutzer:innen Rahmenabdrücke auf Samt oder empfindlichen Stoffen?
A: Standardrahmen nicht überdrehen; Magnetrahmen reduzieren Quetschdruck, und vorsichtiges Dämpfen kann bestehende Spuren mindern.- Vermeiden: Schraube nicht so fest anziehen, dass Fasern gequetscht werden.
- Retten: Vorsichtig dämpfen (schwebend, nicht pressen), um leichte Abdrücke zu entspannen.
- Upgrade: Magnetrahmen nutzen, um ohne Ring-Quetschung zu klemmen.
- Erfolgskontrolle: Nach dem Ausspannen sind keine oder nur minimale, ausdampfbare Abdrücke sichtbar.
- Wenn es trotzdem scheitert: Stoff „floaten“ statt mit hoher mechanischer Klemmung zu erzwingen.
- Q: Was sollten Brother Aveneer EV1 Nutzer:innen tun, wenn der Stichregulator-Fuß nach der Montage einen Fehler zeigt oder nicht funktioniert?
A: Den Stecker erneut setzen, bis er vollständig sitzt; ein lockerer Anschluss ist eine häufige Ursache.- Sicherheit: Maschine stoppen, bevor du im Nadelbereich arbeitest.
- Neu verbinden: Stecker hinter dem Nadelstangenbereich abziehen und wieder sauber einstecken.
- Sichern: Fußschraube mit Schraubendreher festziehen.
- Erfolgskontrolle: Anschluss sitzt bündig und die Stichregulator-Modi sind ohne Fehlermeldung verfügbar.
- Wenn es trotzdem scheitert: Probestück testen und die Verbindung vor dem Einschalten erneut prüfen.
- Q: Welche Sicherheitsregeln gelten beim Wechsel von Nähfüßen oder beim Setup von Picture Play in der Nähe der Nadel?
A: Maschine vollständig stoppen, bevor Hände in den Nadelbereich gehen; unbeabsichtigtes Starten kann zu schweren Stichverletzungen führen.- Stoppen: Sicherstellen, dass die Maschine nicht läuft.
- Freihalten: Finger/Werkzeuge aus dem Nadelweg.
- Prüfen: Richtigen Fuß korrekt montieren und sichern, bevor du weiterarbeitest.
- Erfolgskontrolle: Während des Setups bleibt alles still, der Fuß sitzt fest.
- Wenn es trotzdem scheitert: Setup langsam wiederholen und den On-Screen-Hinweisen sowie dem Handbuch folgen.
- Q: Welche Magnet-Sicherheitsregeln sollten Brother Aveneer EV1 Nutzer:innen bei professionellen Magnetrahmen beachten?
A: Magnetrahmen sind Hochkraft-Werkzeuge: Abstand zu Implantaten halten und Finger konsequent aus Quetschzonen nehmen.- Sicher schließen: Hände weg, wenn Magnete zusammenziehen.
- Medizinischer Hinweis: Abstand zu Herzschrittmachern, Insulinpumpen und anderen Implantaten.
- Kontrolliert ablegen: Teile bewusst positionieren, damit nichts „angezogen“ und unkontrolliert zuschnappt.
- Erfolgskontrolle: Der Rahmen schließt ohne Finger im Klemmbereich, Handling bleibt kontrolliert.
- Wenn es trotzdem scheitert: Langsamer, beidhändig arbeiten und Stofflage vor dem Zusammenführen der Magnetteile korrigieren.
