Inhaltsverzeichnis
Wenn du schon einmal vor dem Display deiner Brother Dream Machine gesessen hast – gelähmt von hunderten generischen Farbnummern – und gedacht hast: „Ich weiß, dass ich genau diesen Schiefergrau-Ton im Regal habe … warum finde ich ihn nicht?“, dann erlebst du Choice Fatigue. In einer professionellen Stickumgebung ist das nicht nur nervig – es bremst deinen gesamten Ablauf.
Die Custom Thread Table ist das Gegenmittel. Sie ist nicht einfach nur eine „Favoritenliste“, sondern ein digitales Abbild deines realen Garnbestands. Wenn du dir eine 300-Farben-Palette zusammenstellst, die exakt zu dem passt, was du tatsächlich auf der Garnwand stehen hast, schließt du die Lücke zwischen Bildschirm und Spule.
Wichtig ist nur: Diese Funktion hat einen echten „Reibungspunkt“ im Kopf – sie verhält sich wie ein manuelles Dateneingabe-Raster, nicht wie eine smarte Playlist. Ein falscher Tipp kann dir Einträge überschreiben.
Diese Anleitung ist dein Arbeitsleitfaden: Wir nehmen die Verwirrung raus, sichern deine Daten sauber ab und machen aus „Pi mal Daumen“ ein reproduzierbares System.

Ruhe reinbringen: Was die Brother Dream Machine Custom Thread Table wirklich macht (und was nicht)
Um das Tool sicher zu beherrschen, musst du seine Logik verstehen. In Lesson 10 zeigt Mel sehr klar: Die Custom Thread Table arbeitet nach dem Prinzip manueller Platzierung.
Stell dir die Custom Thread Table wie einen leeren Eierkarton mit 300 Fächern vor.
- Was es ist: Ein statisches Raster, in das du gezielt Farben aus der großen internen Garnbibliothek der Maschine legst (Madeira, Isacord, Robison-Anton usw.).
- Was es nicht ist: Kein „Auto-Sort“-Eimer. Es springt nicht automatisch ins nächste Feld. Und es „weiß“ nicht, was du besitzt.
Der typische Stolperstein: Nach dem Zuweisen einer Farbe in Feld 1 und dem Tippen auf Set bleibt der Cursor auf Feld 1 stehen. Wählst du danach eine neue Farbe und drückst wieder Set, hast du nicht Feld 2 gefüllt – du hast Feld 1 überschrieben. Dieses fehlende Auto-Weiter ist der Hauptgrund, warum viele die Funktion frustriert abbrechen.
Die Speicher-Realität: Du kannst die Custom Thread Table nicht dauerhaft im internen Speicher der Maschine ablegen. Sie liegt nur „aktiv“ vor und muss zum dauerhaften Sichern auf einen USB-Stick exportiert werden. Zusätzlich gilt: Es ist praktisch nur eine Custom-Table-Datei pro USB-Stick möglich – speicherst du eine zweite auf denselben Stick, überschreibt sie die erste.

Die „unsichtbare“ Vorbereitung, bevor du tippst: Garncodes, Reihenfolge und ein USB-Plan, der dich später nicht ärgert
In der Praxis entstehen die meisten Bildschirmfehler nicht am Display – sondern weil die physische Vorbereitung fehlt. Bevor du überhaupt ins Menü gehst, richte dir deine Arbeitsumgebung ein.
1. Physischer Check (der „Realitätsabgleich“)
Rate nicht bei Farben. Geh an dein Garnregal und nimm die Spulen, die du in 80% deiner Jobs wirklich nutzt (typisch: Schwarz/Weiß, Standard-Rot/Blau, häufige Grautöne, Lieblings-Hauttöne).
- Visuell: Lies den Markencode direkt von der Spule ab (z. B. Madeira Poly 1801).
- Praktisch: Lege sie gruppiert auf den Tisch. Wenn du sie nebeneinander siehst, entscheidest du schneller, in welcher Reihenfolge sie im Raster sinnvoll sind.
2. Die „kleinen“ Hilfsmittel, die große Fehler verhindern
Damit du effizient arbeitest und keine Daten verlierst, brauchst du:
- Einen „sauberen“ USB-Stick: Am besten ein einfacher Stick, den du nur dafür nutzt. (Mel zeigt: Die Tabelle muss auf USB gesichert werden, und pro Stick ist effektiv nur eine Tabelle sinnvoll nutzbar.)
- Einen Stylus: Die Rasterfelder sind klein. Mit dem Finger vertippt man sich schnell (Slot 12 statt Slot 13). Ein Stylus macht die Auswahl deutlich sicherer.
- Notizliste: Schreib dir die ersten 10 Codes auf. Wenn du dich vertippst oder neu starten musst, sparst du dir das erneute Suchen.
Warning: Mechanische Sicherheitsregel. Wenn du seitlich an die Maschine greifst, um den USB-Stick einzustecken, halte die andere Hand konsequent aus dem Bereich von Nadelstange und Nähfuß. Vermeide es, dich dabei auf Start-/Nadel-Tasten abzustützen – eine unbeabsichtigte Bewegung kann zu Verletzungen führen.
Prep-Checkliste (kurz vor dem Start)
- Auswahl: Nimm dir zuerst 30–40 „Workhorse“-Farben (du musst nicht sofort alle 300 Plätze füllen).
- Abgleich: Prüfe, ob deine Garnmarke in der Maschinenbibliothek vorhanden ist (z. B. Madeira Poly).
- Hardware: Stecke den vorgesehenen USB-Stick ein.
- Clean Slate: Schau, ob das Raster bereits gefüllt ist (bei manchen Maschinen sind z. B. Robison-Anton-Farben vorinstalliert). Entscheide dann bewusst, ob du über „Clear All“ komplett neu startest.
- Arbeitsplatz: Setz dich so hin, dass du entspannt tippen kannst – es ist wiederholende Bildschirmarbeit.

Schnell ins richtige Menü: Edit + Symbol „Garnrolle neben 4er-Raster“
Die Menüführung kann auf High-End-Maschinen verschachtelt wirken. Nimm diesen klaren Pfad:
- Vom Start-/Home-Bildschirm auf Edit tippen.
- Oben in der Symbolleiste das Icon suchen: eine Garnrolle neben einem kleinen 4-Felder-Raster.
- Dieses Icon antippen.
- Im Untermenü Custom Thread Table auswählen.
Kontrollblick: Du bist richtig, wenn links ein großes Raster (nummeriert/leer oder gefüllt) erscheint und du eine Umschaltung Number/List siehst.

Profi-Hinweis: Wenn du sofort nur Markennamen/Standard-Farblisten siehst, bist du möglicherweise im normalen Farbwechsel-Menü – nicht im Custom-Table-Editor. Im Custom-Table-Modus ist das Raster das zentrale Element.
Das 300er-Raster füllen, ohne den Überblick zu verlieren: Mels Add-Color-Workflow
Das ist die Kernschleife. Arbeite bewusst und in gleichbleibender Reihenfolge – das verhindert Vertipper.
- Ziel-Slot wählen: Tippe das Feld im Raster an, in das die Farbe soll.
- Kontrollmerkmal: Das aktive Feld wird dunkler und wirkt oft minimal größer/markierter.
- Auswahlmodus: List (durchsuchen) oder Number (wenn du den Code direkt eingeben willst). Mel nutzt List für die visuelle Kontrolle.
- Marke wählen: z. B. Madeira Poly.
- Farbe suchen: Scrollen und den gewünschten Code auswählen (z. B. 1610).
- Anzeigehinweis: Die aktive Auswahl wird farblich hervorgehoben (im Video als rote Nummer erkennbar).
- Bestätigen: Set drücken.
Erfolgskontrolle: Genau das Feld aus Schritt 1 zeigt jetzt die Farbe samt Code.

Number vs. List: Wann welcher Modus sinnvoll ist
- Number-Modus: Schnell, wenn du deine Codes sauber notiert hast – wirkt wie Datenerfassung.
- List-Modus: Sicherer, wenn du visuell prüfen willst, ob der Code wirklich der erwartete Farbton ist.

Strategie: Gruppiere deine wichtigsten Farben vorne. Lege z. B. deine Standard-Schwarz/Weiß-Töne auf Slots 1–4 und häufige Hauttöne auf 5–10. Wenn es im Alltag schnell gehen muss, willst du nicht erst in „Slot 289“ suchen.
Dieses Denken in Reibungsreduktion ist genau der Punkt, an dem viele Profis auch ihren physischen Workflow optimieren: So wie du digitale Farben für Tempo strukturierst, strukturiert eine Einspannstation für Maschinenstickerei deine Einspannarbeit für reproduzierbare Platzierung.

Der eine Fehler, der alles überschreibt: Cursor bewegen, sonst ersetzt du Farben
Das ist der wichtigste Merksatz: Die Maschine springt nicht automatisch weiter.
Typischer Ablauf: Du setzt Farbe A, suchst Farbe B, drückst Set – und Farbe A ist weg.
Lösung: Nach jedem Set musst du aktiv das nächste Rasterfeld antippen oder mit den Pfeiltasten die Auswahlbox weiterbewegen.

Erwartetes Ergebnis (Checkpoint)
- Fehlerzustand: Die dunkelgraue Auswahlbox steht noch auf dem zuletzt gefüllten Feld.
- Erfolgszustand: Die Auswahlbox ist auf ein leeres (weißes) Feld weitergewandert.

Praxis-Hack: Bau dir einen Rhythmus: „Marke → Farbe → Set → Bewegen.“ Wenn nötig, sag „Bewegen“ wirklich laut – das verhindert Autopilot-Fehler.
Custom Thread Table auf USB speichern: Die Regel, die du respektieren musst (eine Tabelle pro Stick)
Der Speicher für diese Funktion ist nicht dauerhaft. Wenn du ausschaltest, ohne zu speichern, ist die Arbeit weg.
Speicher-Sequenz:
- Prüfen, ob der USB-Stick steckt.
- Das USB-Symbol antippen.
- Kontrolle: Auf eine „Saving…“-Anzeige/kurzen Speicherdialog achten.


Wichtige Dateibeschränkung: Die Maschine speichert die Tabelle als Systemdatei und überschreibt beim erneuten Speichern auf demselben Stick die vorhandene Tabelle. Du kannst also nicht mehrere Custom Tables „nebeneinander“ auf einem USB-Stick verwalten – die letzte gespeicherte gewinnt.
Workaround aus der Praxis: Nutze mehrere günstige USB-Sticks und beschrifte sie eindeutig:
- „Stick A: Poly“
- „Stick B: Rayon“
- „Stick C: Metallic“
Tabelle nach dem Löschen wieder laden: Erst „Load“, dann USB
Wenn du die Tabelle testweise gelöscht hast oder am nächsten Tag ein leeres Raster siehst: ruhig bleiben – die Daten liegen auf dem Stick.
Lade-Sequenz:
- Den richtigen USB-Stick einstecken.
- Load antippen (nicht direkt USB).
- Danach das USB-Symbol als Quelle auswählen.
Wenn du USB antippst, ohne vorher Load zu wählen, interpretiert die Maschine das nicht als „Daten reinholen“. Load ist der entscheidende Schritt.

Diese digitale Disziplin reduziert Stillstandzeiten. Genauso wichtig ist es, auch physische Stillstände zu minimieren: Wenn Farben geladen sind, willst du nicht beim Einspannen ausgebremst werden.
Farben im Design per „300“-Button aus der Custom Table zuweisen (und die Änderung sicher prüfen)
Jetzt kommt der Nutzen im Alltag: Du bearbeitest ein Design, und statt der Standardfarbe willst du deinen echten Bestand verwenden.
- Im Embroidery-Edit-Bildschirm den Farbwechsel markieren, den du ändern willst (z. B. Pink 1921).
- Das Garnrollen-Symbol antippen.
- Der Schlüssel: Den Button „300“ auswählen (je nach Firmware als „300“ oder als Custom-Grid erkennbar). Das ist die Abkürzung zur Custom Thread Table.
- Im Raster deine gewünschte Farbe wählen (z. B. Orange 1624).
- Mit OK bestätigen.


Sichtprüfung (schneller Reality-Check): Du erkennst die erfolgreiche Zuweisung in der Farbliste:
- Standardfarbe: wird als Garnrollen-Icon angezeigt.
- Custom-Farbe: wird als vollflächiger Farbblock angezeigt.

Wenn du den Farbblock siehst, weißt du: Die Maschine mappt jetzt auf deine eigene Tabelle.
Warum sich das lohnt: weniger Farbfehler, schnellere Rüstzeiten, saubereres Produktionsdenken
Warum der Aufwand? Weil Präzision Vertrauen schafft.
Wer dem Bildschirm-Preview vertraut, macht weniger Fehler. Du musst nicht ständig anhalten und Spulen „gegen das Display halten“, um Helligkeit/Anmutung zu vergleichen. Der Code in deiner Tabelle ist dein Referenzsystem.
Das ist eine „Level-2“-Fähigkeit: weg von „irgendwie klappt’s“ hin zu „es ist reproduzierbar“. Und sobald dein digitaler Ablauf sitzt, fallen dir die physischen Engpässe stärker auf: Wenn du Farben in Sekunden wechselst, aber beim Einspannen dicker Ware minutenlang kämpfst, liegt der Flaschenhals nicht mehr im Menü.
An diesem Punkt fragen viele nach einem Magnetrahmen für brother dream machine. So wie die Custom Table digitale Reibung reduziert, reduzieren magnetische Lösungen die mechanische Reibung beim Einspannen (kein Schrauben, weniger Kraft, schnelleres Handling).
Troubleshooting: Die zwei „Schreckmomente“ – Überschreiben und „Wo ist meine Tabelle hin?“
Symptom 1: „Ich habe eine Farbe hinzugefügt, aber die vorherige ist verschwunden.“
- Ursache: Cursor nicht weiterbewegt – das aktive Feld wurde überschrieben.
- Sofortlösung: Fehlende Farbe erneut eintragen.
- Vorbeugung: „Tippen–Set–Bewegen“-Rhythmus konsequent nach jedem Eintrag.
Symptom 2: „Ich habe eine neue Tabelle gespeichert und die alte ist weg.“
- Ursache: USB-Speicherlogik – pro Stick wird die vorhandene Tabelle überschrieben.
- Sofortlösung: Keine (überschrieben ist überschrieben).
- Vorbeugung: Separate USB-Sticks nutzen.
Symptom 3: „Die Farbe sieht am Bildschirm etwas anders aus als auf der Spule.“
- Ursache: Displaydarstellung (RGB) vs. Färbung/Dye-Lots.
- Praxis-Check: Verlass dich auf den Code und deinen Bestand – nicht nur auf die Pixel.
Decision Tree: Stickvlies + Einspann-Strategie, wenn Farbe stimmt, aber die Passung nicht
Du hast die Farben im Griff. Jetzt muss das Motiv auch sauber stehen – eine Custom Thread Table verhindert kein Verrutschen.
Nutze diese Logik, um Farbsicherheit mit Stabilität zu kombinieren:
1. Ist der Stoff stabil/rigid (z. B. Denim, Twill, Canvas)?
- JA: Tear-away Stickvlies ist oft ausreichend. Normales Einspannen funktioniert in der Regel.
- NEIN: Weiter zu Schritt 2.
2. Ist der Stoff dehnbar (z. B. T-Shirt, Jersey)?
- JA: Cut-away Stickvlies ist Pflicht, damit die Dehnung neutralisiert wird.
- NEIN: Weiter zu Schritt 3.
3. Ist der Artikel „schwierig einzuspannen“ (z. B. Rucksack, dickes Handtuch, Stepp-/Pufferweste)?
- JA: Hier drohen Rahmenspuren/Rahmenabdrücke, wenn du zu stark presst.
- Ansatz: Das ist ein typischer Anwendungsfall für einen Magnetrahmen. Der Stoff wird zwischen Magneten gehalten statt gequetscht.
- NEIN: Standard-Einspannen ist ok.
Warning: Magnet-Sicherheit. Starke Magnetrahmen nutzen Neodym-Magnete.
* Quetschgefahr: Magnete können schlagartig zusammenrasten und Finger einklemmen.
* Medizinische Geräte: Abstand zu Herzschrittmachern/Insulinpumpen halten.
* Elektronik: Nicht direkt auf das LCD legen und nicht unmittelbar am USB-Stick „parken“.
Der Upgrade-Pfad (wenn du soweit bist): schnelleres Einspannen, weniger Rahmenspuren, bessere Batch-Konstanz
Du hast deinen Software-Workflow mit der Custom Thread Table optimiert. Jetzt schau auf deine Hände: Wirst du müde?
In der gewerblichen Stickerei gilt: Ermüdung erzeugt Fehler. Wenn du in Serien arbeitest (z. B. 20 Shirts), wird das Einspannen schnell zum Gegner.
Kriterien für ein sinnvolles Upgrade:
- Trigger: Du hasst das Festziehen, oder du siehst Abdrücke auf empfindlichen Materialien.
- Benchmark: Wenn „Rüstzeit“ deutlich länger ist als „Stickzeit“, brauchst du bessere Prozesse/Tools.
- Optionen:
- Level 1 (Technik): Floating/saubere Stabilisierung – günstig, aber nicht immer elegant.
- Level 2 (Tempo): Wechsel auf Magnetrahmen für brother. Schnell einlegen, schließen, fertig.
- Level 3 (Größen): Für bestimmte Motive gezielt passende Größen prüfen: Brother Magnetrahmen 4x4 für kleine Logos oder Magnetrahmen 5x7 für brother für Standard-Brustmotive.
- Level 4 (Ergonomie): Wenn Drehbewegungen/Handgelenk belasten: snap hoops für brother dream machine reduzieren das „Schraubgefühl“.
Deine Dream Machine ist stark. Mit den richtigen Daten (Custom Thread Table) und passenden Tools (Sicherheit & Rahmen) holst du das Maximum aus ihr heraus.
Setup-Checkliste (Datenintegrität)
- Auswahl: Top 30 Farben identifizieren, die du wirklich besitzt und nutzt.
- Gruppierung: Logisch sortieren (z. B. Hauttöne 1–5, Grautöne 6–10).
- Eingabe: Farbe wählen → SET → CURSOR BEWEGEN. Cursorbewegung jedes Mal visuell prüfen.
- Speichern: USB-Stick einstecken → Speichern → Bestätigung abwarten.
- Beschriften: USB-Stick physisch beschriften (z. B. „Main Poly“).
Betriebs-Checkliste (Design-Phase)
- Laden: Richtigen USB-Stick einstecken. Load → USB-Symbol.
- Editieren: Zu tauschende Farbe im Design markieren.
- Tauschen: Garnrollen-Symbol → „300“-Button.
- Auswählen: Richtigen Code aus dem Raster wählen.
- Prüfen: Icon wechselt von Spule zu Farbblock.
- Sticken: Mit Sicherheit starten – der Code passt zu deinem Bestand.
FAQ
- Q: Warum überschreibt die Brother Dream Machine Custom Thread Table Slot 1, wenn ich mehrere Farben setze?
A: Die Custom Thread Table der Brother Dream Machine springt nicht automatisch weiter. Wenn du zweimal Set drückst, ohne den Cursor/das aktive Feld zu wechseln, überschreibst du den aktiven Slot.- Tippe vor jeder neuen Farbe gezielt das gewünschte Rasterfeld an.
- Drücke Set und tippe danach sofort das nächste leere Feld an (oder nutze die Pfeiltasten), bevor du die nächste Farbe suchst.
- Sprich dir einen Rhythmus vor: „Wählen → Set → Bewegen“, um Autopilot-Fehler zu vermeiden.
- Erfolgskontrolle: Die dunkelgraue Auswahlbox wandert nach jedem Eintrag auf ein leeres Feld.
- Wenn es trotzdem passiert: Fehlende Farbe erneut eintragen und bewusst prüfen, ob wirklich das richtige Feld aktiv ist, bevor du Set drückst.
- Q: Kann die Brother Dream Machine eine Custom Thread Table dauerhaft ohne USB-Stick speichern?
A: Nein. Auf der Brother Dream Machine liegt die Custom Thread Table nicht dauerhaft im internen Speicher – du musst sie auf einen USB-Stick exportieren, damit sie nicht verloren geht.- Stecke einen dedizierten USB-Stick ein.
- Nutze in der Custom-Thread-Table-Ansicht die USB-Speicherfunktion und warte die Bestätigung ab.
- Beschrifte den Stick, damit du später sofort die richtige Tabelle findest.
- Erfolgskontrolle: Du siehst eine „Saving…“-Anzeige/kurzen Speicherdialog.
- Wenn es nicht klappt: Anderen „sauberen“ USB-Stick testen und prüfen, ob er korrekt steckt.
- Q: Warum ist meine Brother Dream Machine Custom Thread Table verschwunden, nachdem ich eine zweite Tabelle auf denselben USB-Stick gespeichert habe?
A: Das USB-Speicherverhalten erlaubt praktisch nur eine Custom-Thread-Table-Datei pro USB-Stick. Speichern überschreibt die vorhandene Tabelle.- Nutze separate USB-Sticks für unterschiedliche Garnsets (z. B. Poly vs. Rayon vs. Metallic).
- Verlass dich nicht darauf, dass die Maschine vor dem Überschreiben nachfragt.
- Erfolgskontrolle: Jeder USB-Stick lädt zuverlässig „seine“ Rasterbelegung.
- Wenn es wieder passiert: Nicht weiter auf denselben Stick speichern – auf einen neu beschrifteten Stick wechseln.
- Q: Wie ist die richtige Lade-Reihenfolge, um eine Brother Dream Machine Custom Thread Table nach dem Löschen/bei leerem Raster wiederherzustellen?
A: Tippe zuerst Load und wähle danach das USB-Symbol als Quelle – sonst lädt die Maschine die Tabelle nicht zurück.- USB-Stick mit der gespeicherten Tabelle einstecken.
- Load antippen.
- USB-Symbol als Quelle wählen.
- Erfolgskontrolle: Das Raster füllt sich wieder mit den gespeicherten Codes/Farben.
- Wenn es nicht klappt: Prüfen, ob du wirklich den korrekt beschrifteten USB-Stick eingesteckt hast.
- Q: Wie kann ich prüfen, ob ein Farbtausch wirklich aus der Custom Thread Table kommt und nicht aus der Standardbibliothek?
A: Nach dem Tausch über den „300“-Button erkennst du es daran, dass das Symbol in der Farbliste von einer Spule zu einem Farbblock wechselt.- Im Edit-Bildschirm den Farbwechsel auswählen.
- Garnrollen-Symbol antippen und den „300“-Button öffnen.
- Code aus dem Raster wählen und OK.
- Erfolgskontrolle: Farbblock (Custom) statt Spulen-Icon (Standard).
- Wenn es nicht klappt: Sicherstellen, dass du wirklich das Custom-Raster geöffnet hast (nicht nur die Markenliste).
- Q: Welche Vorbereitung verhindert Vertipper und Datenverlust beim Aufbau der Custom Thread Table?
A: Ein dedizierter USB-Stick, ein Stylus und eine kurze Startliste mit Codes helfen, weil die Custom Thread Table wie manuelle Dateneingabe funktioniert.- USB-Stick vor dem Start einstecken, damit du sofort speichern kannst.
- Stylus nutzen, um das richtige Feld sicher zu treffen.
- Die ersten 10 Codes notieren, damit du bei Unterbrechung nicht neu suchen musst.
- Erfolgskontrolle: Vor jedem Set ist genau das gewünschte Feld aktiv (dunkel markiert).
- Wenn es nicht klappt: Vom Finger auf Stylus wechseln und Tempo reduzieren.
- Q: Welche Sicherheitsregel gilt beim Einstecken des USB-Sticks an der Brother Dream Machine?
A: Halte Hände/Arme beim Einstecken des USB-Sticks aus dem Nadel-/Nähfußbereich heraus, damit eine unbeabsichtigte Bewegung/Start nicht zu Verletzungen führt.- Kurz stoppen und visuell prüfen, dass die Maschine nicht „loslaufen“ kann.
- Nicht über Start-/Nadel-Tasten lehnen.
- Erfolgskontrolle: USB einstecken ohne unerwartete Maschinenbewegung.
- Wenn es riskant ist: Maschine ausschalten, dann USB einstecken.
- Q: Wenn die Farben stimmen, aber Stoff verrutscht und Rahmenspuren entstehen: Was ist ein sinnvoller Upgrade-Pfad für effizienteres Einspannen?
A: Wenn Rüstzeit und Einspannprobleme die Stickzeit dominieren, starte mit sauberer Stabilisierung/Technik und erwäge dann Magnetrahmen als Tool-Upgrade.- Zuerst Technik: passendes Stickvlies je nach Material (stabil vs. dehnbar) und sauberes Einspannen.
- Dann Tooling: Bei dicken/sperrigen Artikeln und Rahmenspuren können Magnetrahmen das Handling erleichtern.
- Erfolgskontrolle: bessere Passung (weniger Verzug) und kürzere Einspannzeit.
- Wenn es nicht klappt: Stabilisierung prüfen – Rahmen/Tools ersetzen kein zu schwaches oder falsches Vlies.
