Wirf dieses weiße Blatt nicht weg: mySewnet‑Aktivierungscode der Singer SE9180, WLAN‑Transfer und ein smarter 3‑Monats‑Testplan

· EmbroideryHoop
Wenn du gerade eine Singer SE9180 ausgepackt hast, ist das wertvollste „Zubehör“ oft ein unscheinbares weißes Blatt Papier: der mySewnet-Aktivierungscode. Diese praxisnahe Anleitung zeigt dir, was der Code freischaltet (Top-Software + 3-Monats-Test + Zugriff auf tausende Designs), wie das Senden von Designs per WLAN in deinen Workflow passt, wann du aktivieren solltest, damit du die Testzeit nicht „verbrätst“, und was du tun kannst, wenn der Zettel weg ist. Außerdem bekommst du einen erprobten Plan, wie du die Testphase nutzt, um echte Skills und fertige Projekte aufzubauen – ohne dich zu überfordern.
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Inhaltsverzeichnis

Das Auspacken einer neuen Stickmaschine ist oft Reizüberflutung: frischer Kunststoffgeruch, ein Stapel Handbücher, Schutzschaum überall – und im Hinterkopf die Frage: „Mache ich gleich am Anfang etwas kaputt?“

Es ist spannend, klar – aber auch chaotisch. Zwischen Garantiekarten und Zubehör liegt ein unscheinbares Blatt Papier, das dir im Alltag richtig viel Wert freischaltet. Bei der Singer SE9180 ist das der mySewnet-Aktivierungscode.

Aus der Praxis: Gerade Einsteiger sortieren beim Aufräumen nach „wichtig“ (Handbuch, Füßchen, Werkzeuge) und „unwichtig“ (lose Zettel). Genau da passiert der Fehler. Lass uns sicherstellen, dass dir das nicht passiert.

Sara standing next to the Singer SE9180 with colorful quilts in the background.
Introduction

Das „Nicht wegwerfen!“-Papier: mySewnet-Aktivierungscode der Singer SE9180 finden, bevor er verschwindet

Saras erster Punkt im Video ist entscheidend – und ich ergänze ihn um einen Sicherheits-/Workflow-Kontext: Der Aktivierungscode kommt auf einem bestimmten weißen Blatt mit mySewnet-Branding. Im Halbschlaf oder im Unboxing-Stress sieht das schnell aus wie ein beliebiger Hinweiszettel.

Sara holding up the white mySewnet activation code paper clearly.
Showing the document to look for

Die typische Falle: Dein Blick sucht nach „schweren“ Dingen (Handbuch) oder „glänzenden“ Teilen (Zubehör). Ein leichter Zettel wird mental aussortiert. Behandle dieses Blatt wie Bargeld.

So erkennst du das richtige Blatt:

  • Visueller Anker: Achte auf das „mySewnet“-Cloud-Logo.
  • Wo es liegt: Oft ist es lose oder zwischen Seiten eingelegt – nicht fest im Handbuch gebunden.

Sofort-Protokoll (noch bevor du die Maschine anschließt):

  1. Digitales Backup: Mach ein scharfes Foto vom Code (gute Beleuchtung, damit Zeichen wie O vs. 0 oder l vs. 1 eindeutig sind). Schick es dir selbst per E-Mail mit Betreff „Singer Aktivierungscode“.
  2. Physisch sichern: Nicht auf dem Arbeitstisch liegen lassen. Entweder in einen beschrifteten Beutel oder direkt innen ins Handbuch kleben.
  3. Einordnung: Wenn du neu bei singer Stickmaschinen bist: Dieser Code ist dein Schlüssel zur Software-/Library-Freischaltung. Ohne Code kann die Maschine zwar sticken – aber du verschenkst einen großen Teil des Ökosystems.

Warnung: (Physische Sicherheit) Halte dieses Blatt (und die gesamte Unboxing-Zone) konsequent getrennt vom „Restmüll-/Schnipsel-Stapel“, bis alles eingerichtet ist. Schneidewerkzeuge und „mal schnell aufräumen“ sind eine schlechte Kombination.

Der „versteckte“ Profi-Schritt: Erst Lernfenster vorbereiten – dann aktivieren

Sara empfiehlt eine Strategie, die erfahrene Anwender ganz selbstverständlich nutzen: Aktiviere den 3-Monats-Test nicht sofort beim Auspacken.

Warum warten? Weil die ersten Tage mit einer neuen Maschine von Grundlagen geprägt sind: Einfädeln, Unterfaden, erste Probestickerei, Bedienlogik. Wenn in dieser Phase deine 90 Tage schon laufen, verlierst du Testzeit, ohne die Software wirklich zu nutzen.

Der „Readiness-Check“ (Woran du merkst, dass du bereit bist): Du bist bereit zu aktivieren, wenn du eine stabile Basis an der Maschine hast:

  • Handgriff: Du kannst den Oberfadenweg und das Nadelöhr einfädeln, ohne jedes Mal im Handbuch zu suchen.
  • Geräusch: Du erkennst „normalen“ Lauf (gleichmäßig/rhythmisch) vs. „Problemgeräusch“ (hartes Klacken/Schlagen).
  • Ergebnis: Du hast mindestens ein integriertes Testmotiv auf Baumwolle sauber gestickt.
Sara gesturing while explaining online courses.
Discussing educational resources

Prep-Checkliste (Pre-Flight)

Erledige das, bevor du den Code einlöst:

  • Strom & Bedienung: Maschine startet zuverlässig, Touchscreen reagiert sauber.
  • Ein klares Übungsziel: „Ich monogrammiere ein Handtuch“ ist besser als „Ich lerne alles auf einmal“.
  • Zeitblocken: Plane drei fokussierte Sessions à 60 Minuten. Stickerei ist selten „mal eben 10 Minuten“.
  • Tutorials vorab ansehen: Schau die mySewnet-Software-Tutorials vor der Aktivierung, damit deine Testzeit fürs Umsetzen draufgeht.

Das greift auch eine typische Einsteigerfrage auf (sinngemäß: „Wie lerne ich die Singer SE9180 professionell?“): „Professionell“ heißt hier vor allem konsequent Variablen reduzieren – gleiche Materialien, gleiche Abläufe, dokumentierte Ergebnisse.

WLAN an der Singer SE9180: Designs senden ohne USB-Stick (und warum das im Workflow zählt)

Sara erklärt, dass die Singer SE9180 WLAN-fähig ist. Damit kannst du Designs vom Computer/Device direkt an die Maschine senden – ohne USB-Stick.

Sara pointing towards the machine to discuss connectivity.
Explaining mySewnet website

Für Einsteiger klingt das wie Komfort. In der Praxis ist es auch ein Qualitätsfaktor: USB-Transfers erzeugen Reibung (speichern, Stick suchen, rüberlaufen, einstecken). Je mehr Reibung, desto eher akzeptiert man „passt schon“ statt sauber nachzubessern.

Mit WLAN ist die Feedback-Schleife kürzer: Design am Rechner anpassen, neu senden, weitersticken.

Sara emphasizing the Wi-Fi compatibility of the machine.
Explaining Wi-Fi features

Wenn du von einer älteren singer Stickmaschine kommst, wirkt das anfangs unspektakulär – bis du merkst, wie viel schneller du Korrekturen wirklich umsetzt.

Fehlersuche bei WLAN-Transfer (die „unsichtbare Brücke“):

  1. Signal prüfen: Zeigt die Maschine stabile WLAN-Balken?
  2. Neustart-Regel: Maschine aus, 10 Sekunden warten, wieder an – das kann Zwischenspeicher/Verbindungen bereinigen.
  3. Fallback einplanen: Halte einen formatierten USB-Stick als Notlösung bereit, damit ein Netzwerkproblem dir keinen Arbeitstag blockiert.

Was der 3-Monats-Top-Level bei mySewnet freischaltet (Software + Schriften + Design-Erstellung)

Sara beschreibt die mySewnet-Stufen (Free, „Mitte“, und das Top-Level/„Platinum“). Der Code in der Box schaltet 3 Monate dieses Top-Levels frei.

Sara counting on fingers to list software tiers (Free, Middle, Fancy).
Explaining software levels

Genannt werden u. a. Funktionen wie eigene Designs erstellen, Bilder in Stickdaten umsetzen und der Zugriff auf viele Schriften.

Sara holding the paper again to reiterate the 3-month subscription.
Detailing the offer

Praxis-Realitätscheck: Gerade „Auto-Digitalisieren“ (z. B. ein Bild automatisch in Stiche umwandeln) ist für Einsteiger häufig der Frust-Trigger Nr. 1. Software „versteht“ nicht automatisch Stoffverzug, Zugkräfte und wie Stiche Material zusammenziehen.

12-Wochen-Plan für die Testphase (orientiert an dem, was Sara im Video empfiehlt: erst lernen, dann aktivieren):

  • Wochen 1–4 (Schriften-Phase): Fokus auf Schriftzüge/Monogramme. Das liefert schnell saubere, nutzbare Ergebnisse.
  • Wochen 5–8 (Edit-Phase): Vorhandene Designs anpassen: drehen, kombinieren, Größenänderungen testen.
  • Wochen 9–12 (Create-Phase): Erst jetzt mit einfachen Formen in die Erstellung/Digitalisierung einsteigen.

Wenn du die SE9180 als Näh- und Stickmaschine nutzt, hilft diese Trennung der Lernphasen dabei, nicht alles gleichzeitig zu „erschlagen“.

Die mySewnet Library mit 7.000+ Designs: Nutzen, ohne dich zu verzetteln

Sara nennt über 7.000 Designs (im Video wird auch erwähnt, dass es eher 8.000+ sein können und laufend neue dazukommen). Das ist ein riesiges Buffet.

Sara placing the paper down on the table workspace.
Transitioning topics

Das Risiko am Buffet: Man nimmt zu viel auf einmal. Typisch ist, dass Anfänger massenhaft Designs laden, sie auf schwierige Materialien sticken – und dann sind die Ergebnisse schlecht, weil die Stabilisierung nicht passt. Das Motiv ist nur ein Teil; die Vorbereitung von Material und Vlies entscheidet mit.

Entscheidungslogik: Material → Stickvlies

Welche Stabilisierung passt?

  1. Ist das Material dehnbar? (T-Shirts/Jersey/Spandex)
    • Ja: Cutaway (Schneidvlies).
    • Warum: Dehnbares braucht eine dauerhafte „Stütze“, sonst verzieht sich die Stickerei.
  2. Ist das Material stabil gewebt? (Patchwork-Baumwolle/Canvas/Denim)
    • Ja: Tearaway (Reißvlies).
    • Warum: Das Gewebe trägt sich selbst; das Vlies stabilisiert nur während des Stickens.
  3. Hat das Material Flor/Volumen? (Handtücher/Fleece/Samt)
    • Ja: Hinten Cutaway + oben wasserlöslicher Topper.
    • Warum: Der Topper verhindert, dass Stiche im Flor „versinken“.

Timing-Trick: mySewnet so aktivieren, dass du die vollen 3 Monate wirklich nutzt

Saras Kernbotschaft ist simpel: Warten. Erst Grundlagen, dann aktivieren.

Sara looking at the paper to reference the number of designs (8000+).
Reading specs

Als greifbare Messlatte nennt sie sinngemäß: Aktiviere erst, wenn du wirklich Zeit und Kopf frei hast, die Software zu nutzen. Als Praxis-Metrik kannst du dir zusätzlich eine Routine-Schwelle setzen (z. B. wiederholbar einfädeln, Probestick läuft sauber).

Das ist besonders wichtig, wenn du dich auf Marketing-Versprechen wie beste Stickmaschine für Einsteiger verlässt: „Einsteigerfreundlich“ heißt meist Bedienoberfläche – nicht, dass die Physik beim Sticken plötzlich einfacher wird.

Setup-Checkliste (Activation Readiness)

  • Stabiler Standort: Fester Tisch, kein Wackeln.
  • Projekt-Queue: Drei konkrete Vorhaben, die du in der Testzeit wirklich umsetzen willst.
  • Unterfaden-Vorrat: Genug Unterfaden (typisch dünner als Nähgarn).

Nach den 3 Monaten: Library-Abo, Einzelkauf – und was du nicht „behältst“

Sara erklärt die Realität nach der Testphase: Library-Designs „streamst“ du im Abo. Endet das Abo, endet der Zugriff – außer du kaufst Designs einzeln oder bleibst Abonnent.

Sara gesturing from the air to the machine illustrating cloud transfer.
Demonstrating data flow concept

Denk an die Library wie an Streaming: Zugriff solange aktiv. Designs, die du selbst erstellst oder bearbeitest und lokal speicherst, sind in der Regel deine Arbeitsdateien (Details hängen von den jeweiligen Nutzungsbedingungen ab).

Praxis-Strategie: Wenn du ein Motiv ständig brauchst (z. B. ein bestimmtes Ornament für wiederkehrende Aufträge), lohnt sich eher der gezielte Kauf. Saisonales, das du einmal stickst, ist eher ein „Abo-Motiv“.

Der „professionelle“ Weg mit der Singer SE9180: Wiederholbares Einspannen, weniger Rahmenspuren, schnelleres Setup

Im Video ist ein Standard-Stickrahmen zu sehen. Standardrahmen arbeiten über Reibung: Innenring drückt Stoff gegen Außenring.

Typische Schmerzpunkte: Einsteiger kämpfen oft mit Rahmenspuren (glänzende Ringe/Falten), mit Kraftaufwand am Schraubverschluss und mit minimal schiefer Ausrichtung.

Wenn du mit Standard-Stickrahmen für Stickmaschine arbeitest, kann es passieren, dass du ein Kleidungsstück mehrfach neu einspannst, bis es „gerade genug“ wirkt.

Tool-Upgrade (wenn du Richtung Serien/Workflow denkst): Magnetrahmen Für wiederholbare Einspannung und schnelleres Handling werden oft Magnetrahmen genutzt. Sie klemmen den Stoff über Magnetkraft statt über Schraubdruck.

  • Vorteil: Weniger Reibung → weniger Rahmenspuren.
  • Tempo: Einspannen geht deutlich schneller.
  • Ergonomie: Weniger Belastung für Handgelenke.

Warnung: (Magnet-Sicherheit) Magnetrahmen arbeiten mit sehr starken Magneten.
- Quetschgefahr: Finger aus der „Schnapp-Zone“ halten.
- Elektronik/Karten: Abstand zu Smartphone, Kreditkarten etc. halten.
- Medizin: Bei Implantaten (z. B. Herzschrittmacher) vorher ärztlich abklären.

Auch wenn du Vergleiche zu anderen Systemen siehst (z. B. Suchanfragen wie Magnetrahmen 5x7 für brother): Das Prinzip ist ähnlich, aber die Aufnahme/Kompatibilität ist maschinenspezifisch. Achte darauf, dass der Rahmen wirklich zur Singer SE9180 passt.

Aktivierungscode verloren: 30-Tage-Test als Backup (und wie du das künftig vermeidest)

Sara nennt den Worst Case: Zettel weg – und damit der Code.

Sara leaning in to give a recommendation.
Giving advice on activation timing

Als Sicherheitsnetz gibt es auf der mySewnet-Website einen allgemeinen 30-Tage-Test. Das ist besser als nichts, aber eben nicht die vollen 3 Monate.

Vorbeugung für die Zukunft: In der Stickpraxis gibt es viele kleine, kritische Teile (Schrauben, Nadeln, Codes). Lege dir eine kleine Box an und beschrifte sie (z. B. „Machine Brain“). Dort kommen Aktivierungscode und Kleinteile rein – nicht „irgendwo in die Schublade“.

Das eigentliche Ziel: Ruhiger Workflow, mehr Sticken, weniger Kämpfen

Wenn der Code gesichert ist, WLAN steht und du den Aktivierungszeitpunkt bewusst wählst, hast du die Basis für das, was du wirklich willst: einen ruhigen, reproduzierbaren Ablauf.

Sara explaining the 'Library-only' subscription option.
Explaining retention options

Es geht nicht nur darum, dass „es irgendwie läuft“, sondern um Sicherheit im Prozess:

  • Sicherheit, dass ein gesendetes Design ankommt.
  • Sicherheit, dass das Material dank passendem Vlies nicht verzieht.
  • Sicherheit, dass deine Werkzeuge dich unterstützen statt ausbremsen.

Wenn du merkst, dass dich das Einspannen besonders bei dicken Handtüchern oder empfindlichen Stoffen ständig ausbremst: Es gibt sinnvolle Upgrades – so wie ein Koch irgendwann bessere Messer kauft.

Wenn du deine SE9180 wie eine Werkstatt behandelst – sauber, organisiert, mit klaren Routinen – bekommst du entsprechend professionelle Ergebnisse, egal ob Geschenk oder Kleinserie auf deinem singer Stickmaschine-Setup.

Betriebs-Checkliste (Go-Routine)

  • Nadelcheck: Gerade und scharf? Bei Zweifel wechseln.
  • Oberfadenweg: Beim Einfädeln Nähfuß oben (sonst sitzt der Faden nicht sauber in der Spannung – häufige Ursache für Fadennester unten).
  • Rahmencheck: Stoff im Rahmen antippen: klingt er „trommelig“ (gut) oder hängt er durch (neu einspannen)?
  • Bewegungsraum: Hinter der Maschine frei, damit der Rahmenarm nirgendwo anschlägt.

Jetzt: Such das weiße Blatt, mach das Foto – und starte ohne Stress. Viel Erfolg.

FAQ

  • Q: Wie finde und schütze ich beim Auspacken das mySewnet-Aktivierungscode-Papier der Singer SE9180?
    A: Behandle das Aktivierungscode-Blatt wie Bargeld und sichere es, bevor du die Maschine einschaltest.
    • Suche nach dem losen weißen Blatt mit dem mySewnet-Cloud-Logo (oft zwischen Seiten eingelegt, nicht fest im Handbuch).
    • Fotografiere den Code gut lesbar und schicke dir das Foto per E-Mail mit einem leicht auffindbaren Betreff.
    • Lege das Papier in einen beschrifteten Beutel oder klebe es innen ins Handbuch, damit es nicht in den „Schnipsel/Müll“-Stapel gerät.
    • Erfolgskontrolle: Der Code ist auf dem Foto eindeutig lesbar (z. B. O vs. 0) und das Original liegt an einem festen, beschrifteten Platz.
    • Wenn es trotzdem schiefgeht … stoppe das Aufräumen und prüfe alle Verpackungsbeilagen, Schaumlagen und Handbuchseiten, bevor irgendetwas entsorgt wird.
  • Q: Wann sollten Singer-SE9180-Besitzer den 3-Monats-Top-Level-mySewnet-Test aktivieren, damit keine Testzeit verloren geht?
    A: Aktiviere den Test erst, wenn die Grundbedienung der Maschine wiederholbar sitzt – nicht am Unboxing-Tag.
    • Sticke ein integriertes Testmotiv auf Baumwolle und bestätige damit deine „Baseline“.
    • Nutze den „Ten Bobbin Test“ als Messlatte: erst einlösen, wenn du 10 Unterfäden auf Übungsmaterial sauber verarbeitet hast.
    • Plane drei fokussierte 60-Minuten-Sessions, damit die Testzeit in echte Projekte fließt statt nur in Videos.
    • Erfolgskontrolle: Oberfaden einfädeln ist Routine und das Laufgeräusch ist gleichmäßig (kein hartes Klacken/Schleifen).
    • Wenn es trotzdem nicht rund läuft … Aktivierung weiter verschieben und zuerst Einfädeln, Einspannen und ein simples Übungsprojekt stabilisieren.
  • Q: Wie stoppe ich Fadennester („Bird Nesting“) unter dem Stoff bei der Singer SE9180, besonders beim ersten Probestick?
    A: Der schnellste Fix ist: neu einfädeln – mit Nähfuß oben, damit der Faden korrekt in die Spannungsscheiben rutscht.
    • Nähfuß vollständig anheben und den Oberfadenweg komplett neu einfädeln.
    • Prüfe, ob der Faden irgendwo hängen bleibt oder eine Führung ausgelassen wurde.
    • Sticke ein kleines integriertes Testmotiv auf Baumwolle, bevor du ans echte Projekt gehst.
    • Erfolgskontrolle: Auf der Rückseite siehst du saubere Unterfadenbildung statt eines losen „Knäuels“ aus Oberfaden.
    • Wenn es trotzdem passiert … Nadel wechseln (falscher Typ/Grat kann Schlaufen und Fadenriss fördern) und Einspannung prüfen, damit der Stoff nicht durchhängt.
  • Q: Welches Stickvlies sollte ich bei mySewnet-Library-Designs auf T-Shirts, Denim oder Handtüchern mit der Singer SE9180 verwenden?
    A: Wähle das Vlies zuerst nach Material, weil die Library allein Verzug und Wellen nicht verhindert.
    • Cutaway für dehnbare Stoffe (T-Shirts/Jersey/Spandex), damit die Stickerei dauerhaft gestützt wird.
    • Tearaway für stabile Webware (Patchwork-Baumwolle/Canvas/Denim) als temporäre Stabilisierung.
    • Cutaway hinten plus wasserlöslicher Topper oben bei Flor/Volumen (Handtücher/Fleece/Samt), damit Stiche nicht einsinken.
    • Erfolgskontrolle: Der Stoff dehnt sich im Rahmen nicht und Handtuchstiche liegen sichtbar „oben“ statt im Flor zu verschwinden.
    • Wenn es trotzdem wellt … langsamer vorgehen und straffer einspannen; Instabilität kommt sehr oft von zu lockerer Einspannung oder zu wenig Vlies.
  • Q: Woran erkenne ich beim Standard-Stickrahmen der Singer SE9180 korrektes Einspannen, ohne Rahmenspuren zu verursachen?
    A: Ziel ist gleichmäßige, feste Spannung – straff genug gegen Bewegung, aber nicht „zerquetscht“, denn Rahmenspuren entstehen durch Reibung und Überdruck.
    • Spanne so ein, dass der Stoff gleichmäßig unterstützt ist (nicht am Fadenlauf „auf Teufel komm raus“ ziehen).
    • Tippe die Fläche im Rahmen an, um die Spannung zu prüfen.
    • Wenn die Ausrichtung minimal schief wirkt, sofort neu einspannen; wiederholtes „fast gerade“ kostet Zeit und erhöht Spuren.
    • Erfolgskontrolle: Der Stoff klingt beim Antippen „trommelig“ und hängt nicht durch.
    • Wenn es trotzdem Spuren gibt … erwäge ein Tool-Upgrade für mehr Wiederholbarkeit (ein kompatibler Magnetrahmen kann Reibung und Neueinspann-Zyklen reduzieren).
  • Q: Welche Sicherheitsregeln gelten für Singer-SE9180-Besitzer beim Arbeiten mit einem magnetischen Stickrahmen?
    A: Magnetrahmen können das Einspannen beschleunigen und Rahmenspuren reduzieren, müssen aber als Quetsch-Werkzeug behandelt werden.
    • Finger aus der Schnapp-Zone halten, wenn Magnetleisten schließen.
    • Smartphones, Kreditkarten und empfindliche Elektronik von den Magnetleisten fernhalten.
    • Bei Herzschrittmacher/Implantaten vorab ärztlich abklären.
    • Erfolgskontrolle: Stoff ist sicher geklemmt, ohne Schraubdruck, und das Handling ist kontrolliert (kein überraschendes „Zuschlagen“ auf die Finger).
    • Wenn es unsicher wirkt … sofort stoppen und prüfen, ob das Magnetrahmen-Modell wirklich zur Aufnahme der Singer SE9180 passt.
  • Q: Wie behebe ich WLAN-Probleme beim Design-Senden an die Singer SE9180, ohne dass der Arbeitstag steht?
    A: Nutze eine einfache Routine aus Signal-Check, Neustart und Backup, weil Netzwerkverkehr Transfers stören kann.
    • Prüfe die WLAN-Anzeige (Signalbalken) am Display.
    • Starte die Maschine neu: ausschalten, 10 Sekunden warten, einschalten (kann Puffer/Verbindung resetten).
    • Halte einen formatierten USB-Stick als Fallback bereit.
    • Erfolgskontrolle: Das Design erscheint am Display und lässt sich ohne wiederholtes Senden auswählen.
    • Wenn es weiterhin ausfällt … für diesen Auftrag per USB arbeiten und WLAN später in Ruhe prüfen.