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Wenn du schon einmal vor einer riesigen Holz-Transportkiste gestanden hast – und dieses flau-kalte Gefühl kennst, weil du denkst: „Ich habe gerade Tausende investiert, und jetzt muss ich auch noch Maschinenbauer sein, damit das Ding läuft.“ – dann atme einmal durch. In der Praxis ist das der Moment, den viele als „Unboxing Cliff“ erleben.
Ich habe in den letzten 20 Jahren unzählige Industrieanlagen aufgebaut – von Einkopf-Maschinen in der Garage bis zu Mehrkopf-Linien in der Fertigung. Die Wahrheit ist: Eine Großformatmaschine wie die FUWEI FWP-1201 ist schwer, ja. Präzise, ja. Aber keine Blackbox. Sie ist ein logisch aufgebauter Stapel aus Baugruppen.
Der Aufbau ist absolut machbar – aber er belohnt eine ruhige, „technische“ Vorgehensweise. Wenn du hetzt, jagst du später jahrelang Vibrationen, Klappern und Passungsfehlern hinterher. Wenn du sauber arbeitest, baust du dir eine stabile Basis. Priorität haben Sicherheit, Rechtwinkligkeit und Ausrichtung – die „heilige Dreifaltigkeit“ für Lebensdauer und reproduzierbare Qualität.

Der „Nicht-Panik“-Überblick zur FUWEI FWP-1201: Was du hier wirklich aufbaust (und warum das zählt)
Das Video stellt das Modell vor und zeigt direkt das große Stickfeld (550×1400–1700 mm). Halte kurz inne und denk das physisch zu Ende: Das ist kein Tischgerät – du baust ein System, das einen großen Sash-/Bordürenrahmen über auskragende Tischflächen bewegt.
Bei dieser Bauart ist Stabilität deine Währung. Wenn der Ständer schon minimal verwunden ist, überträgt sich das auf die Tischplatten. Und wenn der Pantograph (X/Y-Bewegung) über eine „verzogene“ Fläche laufen soll, kommt es zu Reibung, Klemmen und im schlimmsten Fall zu Passungsproblemen (Ausrichtung/Passgenauigkeit) im Stickbild.
Wenn du von einer normalen Einkopf-Stickmaschine kommst, ist der Perspektivwechsel wichtig: Du stellst nicht einfach eine Maschine irgendwo hin – du montierst ein rollbares Chassis. Wie beim Hausbau: Ist das Fundament im Winkel, stehen die „Wände“ (deine Stickqualität) später gerade.

Holz-Transportkiste öffnen: schnell, sicher – ohne Kabel oder Lack zu beschädigen
Im Video zerlegen die Techniker die OSB-Paneele mit Akkuschraubern. Das ist die „Reverse-Jenga“-Phase: Du entfernst die Hülle, ohne das „Artefakt“ innen zu berühren.
Protokoll für „Reverse Jenga“ in der Werkstatt:
- Die „Skelett“-Punkte finden: Suche die Metallwinkel/Verbinder, die die Kiste halten. Kein Brecheisen – nimm Bohrer/Akkuschrauber. Brecheisen rutschen, und ein Ausrutscher heißt Kratzer.
- Von oben nach unten, nicht seitlich anfangen: Erst die Deckelplatte runter. Das stabilisiert die Seiten, bis du bereit bist.
- „Clear Zone“ schaffen: Abgenommene Paneele sofort aus dem Arbeitsbereich wegtragen. Stolperfallen sind Gift – gleich kommen schwere Teile.
Visueller & akustischer Checkpoint:
- Schauen: Die Maschine steht auf der Palette, frei, aber strikt aufrecht.
- Hören: Du willst das surr-surr der Schrauben hören, nicht das knack-splitter von Holz. Wenn Holz „arbeitet“, fehlt meist noch eine Schraube.
Warnung: Quetschstellen. Die Holzplatten sind schwerer als sie wirken. Trage griffige Handschuhe. Wenn eine Platte frei kommt, kippt sie oft nach innen. Nicht mit bloßen Händen gegen Metall „auffangen“ – so werden Finger gequetscht. Lieber zurücktreten oder zu zweit abstützen.

Zubehör auspacken & Schutzverpackung entfernen: Kleinteile sichern, bevor sie große Probleme verursachen
Jetzt kommt die „Schatzsuche“: Kartons mit Ständer-/Tischteilen raus, Folie und Polster vom Kopf ab.
„Versteckte Helfer“, die du jetzt wirklich brauchst: Die Kiste liefert die Maschine – aber für einen stressfreien Aufbau helfen ein paar Kleinigkeiten:
- Magnetische Schraubenschale: Für jede Schraube/Mutter/Unterlegscheibe.
- Stirnlampe: Unter dem Tisch/zwischen Streben ist es dunkel.
- Papiertücher: Manche Teile sind mit Korrosionsschutz/Öl versehen.
- Blaues Loctite (optional): Für Schrauben am Ständer, die sich nicht „frei vibrieren“ sollen.
So gehst du vor:
- Erst inventarisieren: Zubehörkartons öffnen, Schrauben/Teile mit Handbuch abgleichen. Nicht vermischen.
- „Chirurgisch“ abfolieren: Beim Entfernen der Folie immer von Kabeln weg schneiden. Ein Cutter kann in Sekunden einen Kabelbaum beschädigen.
Checkpoint:
- Der Kopf ist komplett ausgepackt. Prüfe jetzt auf Transportschäden (Dellen, verbogene Teile) bevor du ihn umsetzt.

Vorbereitungsliste (unbedingt VOR dem ersten Anheben)
- Freifläche: Ca. 10×10 Fuß Arbeitsbereich frei.
- Team bereit: 4 Personen vor Ort (nicht „heldenhaft“ allein).
- Hardware gezählt: Alle Schrauben für den Ständer liegen sortiert bereit.
- Werkzeug griffbereit: 17/19 mm Schlüssel (oder verstellbar), Inbus, Akkuschrauber.
- Paletten-Check: Palette steht stabil und kann beim Anheben nicht wegrutschen.
Schwerer Metallständer mit Rollen: erst rechtwinklig, dann festziehen
Im Video wird der H-Rahmen/Ständer kopfüber montiert – das ist sinnvoll, weil die Schwerkraft beim Ausrichten hilft.
Die „erst handfest, zum Schluss Drehmoment“-Regel: Beim Verschrauben der Querstreben nicht sofort knallhart anziehen. Erst handfest, sodass sich Metall minimal setzen kann. Wenn du eine Ecke sofort „festknallst“, baust du eine kleine Verwindung ein.
Empfohlene Reihenfolge:
- Montage: Querstreben an die Beine schrauben (nur handfest).
- Rollen: Schwerlastrollen im umgedrehten Zustand montieren und diese fest anziehen.
- Umdrehen: Ständer auf die Rollen stellen.
- „Setz“-Bewegung: Ständer kurz „setzen lassen“ (leicht rütteln), damit er plan auf dem Boden steht.
- Endanzug: Jetzt alle Ständerschrauben final anziehen.
Checkpoint:
- Haptik: Nichts klappert, nichts arbeitet.
- Rollverhalten: Läuft sauber geradeaus (wie ein Einkaufswagen), nicht „humpelnd“.
Praxis-Hinweis: Wenn du im Alltag mit Industrie-Stickmaschinen-typischem Durchsatz arbeitest, ist dieser Ständer dein Vibrationsdämpfer. Eine lose Schraube hier wird später zur „Sägezahn“-Optik in Satinstichen.

Maschinenkopf aufsetzen: Team-Lift – nicht „mal eben hochwuchten“
Das ist der kritische Moment. Der Kopf ist deutlich schwerer, als er aussieht (Motoren/Guss sind massiv).
Protokoll:
- Kurzbriefing: Wer greift wo? Wohin wird getragen? „Wir heben auf 3, gehen langsam, setzen auf die Bohrungen.“
- Anheben: Rücken gerade, aus den Beinen.
- „Schweben“: Über dem Ständer positionieren, nicht fallen lassen. Langsam absenken, bis die Bohrungen fluchten.
- Sichern: Idealerweise setzt eine Person sofort eine Mutter handfest an („fangen“), damit nichts verrutschen kann.
Checkpoint:
- Der Kopf sitzt plan auf den Isolations-/Auflagepunkten.
- Keine Kabel sind zwischen Kopf und Ständer eingeklemmt (klassischer Anfängerfehler).

Struktur final verschrauben: wie ein Techniker anziehen, nicht wie ein Sprinter
Jetzt wird der Kopf am Ständer fixiert. Wenn möglich, hier nicht mit Schlagschrauber arbeiten – du willst das Gefühl für den Anzug.
„Stern“-Muster: Zieh die Schrauben wie beim Radwechsel an: vorne links, hinten rechts, vorne rechts, hinten links. So setzt sich der Kopf gleichmäßig.
Sensorik: Anziehen bis zum klaren Widerstand, dann noch etwa eine Vierteldrehung. Wenn es quietscht oder „metallisch reibt“, prüfe Unterlegscheibe/Sitz.

Große Tischplatten montieren (für Sash-/Bordürenrahmen): bündig montieren – sonst zahlst du später
Im Video werden die weißen Tischplatten auf die Tragarme geschoben und von unten verschraubt. Das ist nicht „Ablage“, sondern die Lauf-/Auflagefläche für den Rahmen.
Der „Fingernagel-Test“: Nach dem Verschrauben von unten mit dem Fingernagel über jede Stoßkante fahren:
- Bestanden: Der Nagel gleitet ohne Haken.
- Nicht bestanden: Du spürst eine Stufe/Kante.
Warum das wichtig ist: Eine Stufe wird vom Rahmen im Alltag ständig „angetickt“. Irgendwann springt er minimal – und dein Motiv verliert Passung.



Setup-Checkliste (bevor du einsteckst)
- Wackeltest: Am Rahmen drücken. Die Einheit soll sich „als Block“ bewegen. Wenn der Ständer arbeitet, sind Schrauben lose.
- Nivellierfüße: Bei unebenem Boden die Füße (neben den Rollen) herunterdrehen, bis das Gewicht auf den Füßen liegt und die Rollen nur noch leicht entlastet sind.
- Tische bündig: Fingernagel-Test an allen Stößen bestanden.
- Freigang: Unter dem Pantographen liegt nichts im Weg.
Fadenständer montieren: Fadenweg ausrichten, bevor du die Spannung verdächtigst
Schlechte Fadenzufuhr verursacht mehr Fadenrisse als „schlechte Nadeln“. Der wichtige Punkt im Video ist die Ausrichtung.
Aufbau:
- Vertikale Stangen montieren.
- Horizontale Fadenführungsstangen anbringen.
- Wichtig: Von oben senkrecht „peilen“: Die Öffnung in der Fadenführung sollte direkt über dem Konus-/Spulenplatz stehen. Wenn das schräg steht, reibt der Faden und erzeugt Spannungsspitzen.
Checkpoint:
- Der Fadenständer steht stabil.
- Vom Konus zur ersten Führung ergibt sich ein sauberer, gerader Verlauf.


Systemtests am Touchscreen: „Color Change“, „100 Degree“ und „Move Frame“ vor dem ersten Einspannen
Noch nicht einfädeln. Noch kein Shirt einspannen. Erst die Mechanik/Bewegungen verifizieren. Maschine einschalten.
Die Diagnose-Dreifaltigkeit:
- Color-Change-Test:
- Aktion: „Change Color“/Nadelwechsel auslösen.
- Beobachtung: Der Nadelkasten fährt links/rechts gleichmäßig. Ein rhythmisches „Klack“ beim Einrasten ist normal. Schleif-/Mahlgeräusche sind es nicht.
- 100-Degree-(Hauptwellen)-Test:
- Aktion: Hauptwelle auf 100° drehen (Funktion im UI).
- Beobachtung: Der Greifer-/Unterfadenbereich sollte frei laufen.
- Move-Frame-(X/Y)-Test:
- Aktion: Mit den Pfeiltasten den Rahmen/Pantographen an die Endlagen links/rechts/oben/unten fahren.
- Beobachtung: Gleichmäßiger Motor-Sound („Whirr“) ohne Tonhöhenwechsel. Wenn der Ton „zieht“ oder sich verändert, schleift meist etwas (häufig: Tischstoß nicht bündig).


Betriebs-Checkliste (das „Grünes-Licht“-Protokoll)
- Nadelindex stimmt: Anzeige „Needle 1“ passt zur realen Position.
- Saubere Endlagen: X/Y fährt bis an die Grenzen ohne Anstoßen/Klemmen.
- Keine Fehlercodes: Keine „Main Shaft Error“/„Needle Position Error“.
- Not-Aus: E-Stop drücken: Maschine stoppt. Zum Reset drehen.
Wenn sich beim „Move Frame“-Test etwas „komisch“ anfühlt: Schnell-Diagnose aus der Praxis
Im Video läuft alles perfekt. In der Werkstatt kann es anders sein. Hier ist die schnelle Erste-Hilfe-Tabelle.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Schnelllösung |
|---|---|---|
| Ruckelige Rahmenfahrt | Tischplatten nicht bündig; Schrauben unter dem Tisch locker. | Tischschrauben lösen, Flächen neu ausrichten, Schmutz/Späne entfernen. |
| Ständer kippelt | Boden uneben; eine Rolle „schwebt“. | Nivellierfüße so einstellen, dass alle Auflagepunkte gleichmäßig tragen. |
| „Needle Case Error“ | Transportsicherung/Bracket vergessen? | Hinter dem Nadelkasten nach verbliebenen Transportverriegelungen suchen. |
| Metallisches Klappern | Schraube im H-Rahmen locker. | Alle Ständerschrauben mit Schlüssel nachziehen (nicht nur handfest). |
Warum diese Reihenfolge beim Aufbau zählt: Stabilität, Ausrichtung und Maschinen-Gesundheit
Du könntest versucht sein, erst die Tischplatten zu montieren, weil es „einfacher“ wirkt. Lass es.
Die Logik folgt Schwerkraft und Geometrie:
- Ständer: Fundament – muss im Winkel sein.
- Kopf: Last – muss gesetzt und fixiert sein.
- Tische: Lauf-/Auflagefläche – wird relativ zum gesetzten Kopf ausgerichtet.
Wenn du die Tische zuerst montierst und danach den schweren Kopf aufsetzt, arbeitet der Ständer minimal – und deine zuvor „perfekten“ Tische sind plötzlich aus der Flucht. Diese Reihenfolge schützt dich vor Phantom-Passungsproblemen auf deiner Stickmaschine mit großem Stickrahmen, bei der 1 mm am Unterbau später sichtbar werden kann.
Entscheidungsbaum: Stickrahmen- und Vlies-Workflow nach dem Aufbau
Die Maschine steht – aber wie verdienst du damit Geld? Der große Sash-/Bordürenrahmen ist super für Fahnen, Läufer und Meterware, aber unpraktisch für T-Shirts.
So triffst du die nächste Entscheidung:
A) Stickst du große, flache Teile (Vorhänge, Fahnen, Meterware)?
- JA: Nutze den Aluminium-Sash-/Bordürenrahmen. Tischfläche sauber halten und Material sauber fixieren.
- NEIN: Weiter zu B.
B) Stickst du Konfektion (Polos, T-Shirts, Hoodies)?
- JA: Du brauchst Tubular-/Standard-Stickrahmen für Stickmaschine. Aber: Klassische Rahmen hinterlassen schnell Rahmenspuren und sind beim geraden Einspannen fehleranfällig.
- Upgrade-Idee: Eine Einspannstation für Maschinenstickerei macht die Positionierung reproduzierbar (Ausrichtung/Passung von Logo-Positionen).
- NEIN: Weiter zu C.
C) Kämpfst du mit dicken Teilen (Jacken, Taschen) oder empfindlichen Strickwaren?
- JA: Genau hier scheitern Standardrahmen oft: Dicke Nähte drücken den Rahmen auf, feine Ware wird gequetscht.
- Profi-Lösung: Wechsel auf einen magnetic embroidery hoop.
Warnung: Magnet-Sicherheit. Industrielle Magnetrahmen arbeiten mit starken Neodym-Magneten. Sie können Finger heftig einklemmen und können bei Herzschrittmachern problematisch sein. Immer seitlich „abschieben“, nie senkrecht abhebeln. Abstand von mindestens 12 Zoll zum Bedienpanel und empfindlichen Datenträgern halten.
Upgrade-Pfad, der sich rechnet: vom Basisrahmen zum reproduzierbaren Einspannsystem
Die Maschine ist schnell (1000+ Stiche/Minute). Langsam ist meist der Mensch.
In der Produktion sollte die Maschine nicht auf den Bediener warten. Wenn du 5 Minuten einspannst, während die Maschine steht, kostet dich das direkt Output.
Level 1: Einspannstation Mit einer Station spannst du das nächste Teil ein, während das aktuelle läuft – einer der günstigsten Hebel für mehr Durchsatz.
Level 2: Magnetrahmen Begriffe wie magnetic embroidery hoop sind nicht nur Marketing: Magnetrahmen sparen Handgelenke, weil kein Schraubknopf gedreht wird. Und sie halten dicke Kanten (Jeansnähte, Canvas) oft besser als Kunststoffrahmen.
Level 3: Skalierung statt Stress Wenn dein Stickrahmen-Workflow sitzt, du aber Aufträge nicht mehr wegschaffst, ist das die natürliche Grenze eines Einkopfs. Dann ist die Lösung nicht „schneller arbeiten“, sondern skalieren (mehr Köpfe/weitere Maschinen).
Letzter Realitätscheck vor bezahlten Aufträgen: Erste Woche = Einlauf-/Kalibrierphase
Das Video endet erfolgreich. Dein Aufbau ist fertig. Aber stick nicht sofort das „heikle“ Kundenstück.
Einlaufphase („Burn-In“): Behandle die erste Woche wie eine Probefahrt.
- Nachziehen: Nach ca. 20 Stunden Laufzeit Ständerschrauben prüfen – Vibration setzt.
- Tempo begrenzen: In den ersten Designs moderat fahren, damit sich alles „setzt“.
- Vlies-Tests: Mit Stickvlies experimentieren (Cutaway für Stabilität, Tearaway für Tempo) und den Workflow an Material/Design anpassen.
Wenn die Maschine eher „surrt“ als „klappert“, bist du bereit. Ob du große Bordüren wie bei einem Bordürenrahmen für tajima-Setup fährst oder Brustlogos produzierst: Sicherheit kommt vom sauberen Aufbau. Du hast nicht nur ausgepackt – du hast eine Produktionsbasis gebaut.

FAQ
- Q: Welche Werkzeuge und „versteckten Helfer“ sollte man vor dem Aufbau von Ständer und Kopf einer FUWEI FWP-1201 bereitlegen?
A: Lege zuerst die kleinen Organisations- und Lichthelfer bereit – genau die verhindern verlorene Schrauben, beschädigte Kabel und hektische Fehler.- Bereitlegen: magnetische Schraubenschale, Stirnlampe, Papiertücher und optional blaues Loctite für Ständerschrauben.
- Inventarisieren: Zubehörkartons öffnen und Schrauben mit dem Handbuch abgleichen; Schraubentypen getrennt halten.
- Schneiden: Schrumpffolie beim Auspacken des FUWEI FWP-1201 Kopfs immer weg von Kabeln schneiden.
- Erfolgskontrolle: Alle Ständerschrauben sind gezählt/sortiert, und die Arbeitsfläche ist frei, bevor das erste Anheben startet.
- Wenn es trotzdem hakt … stoppen und Hardware erneut inventarisieren – vermischte Schrauben sind eine häufige Ursache für schiefen Ständer/Versatz.
- Q: Wie baut man den Metallständer der FUWEI FWP-1201 rechtwinklig auf, ohne Verwindung oder spätere Vibration „einzusperren“?
A: Arbeite nach dem Prinzip „erst handfest, zum Schluss Drehmoment“, damit sich der Ständer plan setzen kann, bevor du final anziehst.- Verschrauben: Querstreben an die Beine nur handfest montieren.
- Montieren: Rollen im umgedrehten Zustand fest anziehen, dann den Ständer auf die Rollen stellen.
- Setzen: Ständer kurz „setzen lassen“ (leicht rütteln), dann alle Schrauben final anziehen.
- Erfolgskontrolle: Der Ständer ist „tot“ stabil ohne Klappern und rollt sauber (nicht „humpelnd“).
- Wenn es trotzdem hakt … alle H-Rahmen-Schrauben mit Schlüssel nachziehen (nicht nur per Hand) und Bodenunebenheiten erneut prüfen.
- Q: Was ist die sicherste Methode, den FUWEI FWP-1201 Maschinenkopf auf den Ständer zu setzen, ohne Kabel zu quetschen oder den Kopf zu verschieben?
A: Behandle die Montage des FUWEI FWP-1201 Kopfs als kontrollierten Team-Lift – nicht allein „durchdrücken“.- Briefing: Griffpunkte festlegen und den Lift ansagen („heben auf 3, langsam gehen, auf die Bohrungen absetzen“).
- Absenken: Langsam ablassen, bis die Bohrungen fluchten; den Kopf nicht auf den Ständer „fallen lassen“.
- Sichern: Eine Person setzt sofort eine Mutter handfest an, damit nichts rutschen kann.
- Erfolgskontrolle: Der Kopf sitzt plan auf den Auflagepunkten, und kein Kabel ist zwischen Kopf und Ständer eingeklemmt.
- Wenn es trotzdem hakt … stoppen und neu anheben – erzwungenes Ausrichten quetscht Kabel und stresst die Aufnahmen.
- Q: Wie richtet man die großen Tischplatten der FUWEI FWP-1201 so aus, dass der Sash-/Bordürenrahmen nicht hängen bleibt oder die Passung verliert?
A: Jede Stoßkante muss bündig sein, bevor du mit dem Sash-/Bordürenrahmen arbeitest – sonst trifft der Rahmen ständig auf eine „Stufe“.- Verschrauben: Tischplatten von unten befestigen und danach jede Naht prüfen.
- Testen: Fingernagel über jede Verbindung ziehen, um Stufen zu fühlen.
- Justieren: Schrauben lösen, Platte minimal hoch/runter ausrichten, wieder festziehen.
- Erfolgskontrolle: Der Fingernagel gleitet über alle Stöße ohne Haken.
- Wenn es trotzdem hakt … Nahtjustage wiederholen und Tisch-/Laufbereich reinigen, bevor du Motoren verdächtigst.
- Q: Was sollte man am Touchscreen der FUWEI FWP-1201 testen, bevor man einfädelt oder ein Kleidungsstück einspannt?
A: Beweise zuerst die Mechanik mit drei Tests – „Color Change“, „100 Degree“ und „Move Frame“ – bevor du in den Produktions-Workflow gehst.- Ausführen: „Color Change“ und auf gleichmäßige Bewegung des Nadelkastens achten (rhythmisches Einrasten ist ok, Schleifen nicht).
- Ausführen: „100 Degree“ (Hauptwelle) und prüfen, ob der Greifer-/Unterfadenbereich frei läuft.
- Ausführen: „Move Frame“ bis links/rechts/oben/unten und auf konstanten Motor-Sound achten (kein Klemmen/Tonhöhenwechsel).
- Erfolgskontrolle: X/Y-Endlagen laufen sauber, Nadelindex stimmt zur Anzeige, und es erscheinen keine Hauptwellen-/Nadelpositionsfehler.
- Wenn es trotzdem hakt … zuerst Tischbündigkeit und Freigang unter dem Pantographen prüfen.
- Q: Was bedeutet ruckelige Pantographenbewegung bei der FUWEI FWP-1201 im „Move Frame“-Test – und was ist die schnellste Lösung?
A: Ruckeln kommt sehr häufig von nicht bündigen Tischstößen oder lockeren Tischschrauben – nicht sofort von einem „schlechten Motor“.- Lösen: Tischschrauben von unten lösen und die Flächen neu bündig ausrichten.
- Reinigen: Schmutz/Späne entfernen, die im Laufweg schleifen könnten.
- Wiederholen: „Move Frame“ erneut bis an die Endlagen fahren und auf gleichmäßiges „Whirr“ hören.
- Erfolgskontrolle: Der Motor-Sound bleibt konstant und die Bewegung läuft ohne Haken.
- Wenn es trotzdem hakt … prüfen, ob etwas unter dem Pantographen liegt, und ob der Ständer wegen unebenem Boden kippelt.
- Q: Welche Sicherheitsregeln gelten beim Einsatz eines industriellen Magnetrahmens für dicke Teile im FUWEI FWP-1201 Workflow?
A: Industrielle Magnetrahmen sind schnell – aber sie können Finger einklemmen und können Herzschrittmacher beeinflussen. Immer schieben, nicht hebeln.- Schieben: Magnete seitlich trennen, niemals gerade nach oben abhebeln.
- Finger schützen: Finger aus Quetschstellen halten – schmerzhafte Einklemmungen sind typisch.
- Abstand: Magnetrahmen mindestens 12 Zoll vom Bedienpanel und empfindlichen Datenträgern fernhalten.
- Erfolgskontrolle: Der Rahmen schließt kontrolliert ohne „Schnappen“, und das Teil sitzt fest ohne Aufspringen.
- Wenn es trotzdem hakt … pausieren und vorübergehend auf eine sicherere Einspannmethode wechseln, bis der Bediener den Magnetverschluss sicher kontrolliert.
