Table of Contents
- Los geht’s: Worum es im Video wirklich geht
- Was du lernst
- Material & Vorbereitung
- Hooping auf Stretch – so gelingt es
- Maschine einrichten
- Sticklauf: kurz und knackig
- Finish & Reinigung
- Das große Reveal: Das fertige Katzenkostüm
- Marketing-Know-how: Produkt-Bundles
- Zwei Beispiele, klare Zahlen
- 3 Vorteile von Bundles auf einen Blick
- Kurzcheck vor dem Verkauf
- Troubleshooting: Häufige Stolpersteine
- Profi-Tipp
- Achtung
- Aus den Kommentaren
Video ansehen: Halloween Series Part 3: Embroidering a Child's Costume & Marketing Tips von Embroidery Hub
Du willst ein schnelles Halloween-Kostüm, das sauber aussieht und sich gut verkauft? In diesem Finale der Serie wird ein dehnbarer Kinder-Body bestickt – inklusive simplem Hooping, kurzer Sticksequenz und überzeugendem Ergebnis. Danach: eine Marketing-Idee, die Kundinnen und Kunden lieben und die deinen Warenkorbwert hebt.
Was du lernst
- Wie du einen dehnbaren Kinder-Body mit Cutaway-Backing und wasserlöslichem Topping vorbereitest und einspannst.
- Wie du den Rahmen an der Maschine montierst, die Rückseite freihältst und die Startposition prüfst.
- Wie kurz-knackig der Sticklauf sein kann, wenn die Stabilisierung stimmt.
- Wie du das fertige Kostüm als Bundle präsentierst, um Wert, Kaufwahrscheinlichkeit und Umsatz zu steigern.
Los geht’s: Worum es im Video wirklich geht Ein einfacher, preiswerter Body wird zum coolen Katzenkostüm – dank sauberer Stabilisierung und kurzer, sicherer Maschinenführung. Genau so entstehen Produkte, die sowohl für den Eigenbedarf als auch im kleinen Stick-Business funktionieren.

Material & Vorbereitung Für das Projekt kommen wenige, gezielte Materialien zum Einsatz: ein schwarzer Kinder-Body, ein Cutaway-Backing (stabil, damit sich der Stretch nicht verzieht), ein wasserlösliches Topping (Aquatop) für knackige Buchstaben sowie temporärer Sprühkleber fürs Hooping. So legst du die Basis für saubere Kanten und verlässliche Formstabilität.
Der Body ist eine preiswerte Ready-to-Embroider-Basis – ideal für schnelle Saison-Projekte. Entscheidend ist, dass du beim Handling den Stretch respektierst: nicht überdehnen, aber glattziehen.

Das Aquatop-Topping wird später oben aufgelegt, damit Stiche nicht in die Stoffstruktur einsinken. Gerade auf Performance-Geweben macht das einen sichtbaren Unterschied in der Lesbarkeit von Schrift.

Und falls du dich fragst, ob ein anderer Rahmen-Typ helfen könnte: Für Nutzerinnen und Nutzer von Ricoma-Systemen sind Lösungen wie mighty hoops for ricoma eine praktische Ergänzung für wiederholgenaue Platzierung – in diesem Video wird jedoch der Standardrahmen genutzt.
Hooping auf Stretch – so gelingt es - Sprühkleber dünn und gezielt auf das Backing, nicht auf das Textil. So vermeidest du Rückstände am Stoff und hältst die Stabilisierung dort, wo sie wirken soll.

- Backing in Position, Body glatt auflegen, dann den Rahmen schließen. Der Stoff soll straff sein, ohne in die Länge gezogen zu werden.
- Vor dem Einsetzen: eine kurze Sichtprüfung – alles glatt, keine Falten, keine Überdehnung.
Wenn du häufig mit Ricoma arbeitest, kann auch ein Blick auf ricoma Stickrahmen sinnvoll sein, um für unterschiedliche Produktgrößen passende Rahmen parat zu haben.
Maschine einrichten Der gerahmte Body wird nun auf den Maschinenarm geschoben. Achte darauf, dass die Rückseite nicht unter dem Rahmen liegt – sonst droht ein versehentliches „Mitnähen“ der zweiten Lage.

Jetzt das wasserlösliche Topping als Decklage auflegen. Es sorgt dafür, dass die Stiche sichtbar „obenauf“ liegen, statt im Textil zu verschwinden.

Wenn du mit alternativen Rahmen arbeitest, beachte: Auch dann bleibt die Reihenfolge gleich – erst Maschine bestücken, dann Topping auflegen. Wer spezielle Halterungen nutzt, greift ggf. zu Systemen wie mighty hoop for ricoma; im Video wird das Standard-Setup an einer Ricoma-Maschine gezeigt.
Vor dem Start empfiehlt sich eine kurze Platzierungsprüfung am Display: Ist die Nadel dort, wo die Stickerei beginnen soll? Ist wirklich nichts unter dem Rahmen eingeklemmt? Diese zwei Checks sparen dir sehr oft Zeit und Material.
Sticklauf: kurz und knackig Start drücken – und die Maschine arbeitet den Schriftzug sauber durch. Bleib in der Nähe, um bei Bedarf sofort zu stoppen (z. B. wenn sich Material verschiebt).

Für andere Projekte mit ähnlichen Voraussetzungen kann die gleiche Reihenfolge übernommen werden; das Video nennt keine spezifischen Geschwindigkeiten oder Dichten, daher bleibst du bei deinen gewohnten Standardwerten.
Nun noch ein Hinweis für deine Werkzeugkiste: Wenn du oft kleine Serien produzierst, können Alternativen wie Stickrahmen for ricoma in unterschiedlichen Größen deine Rüstzeiten reduzieren, auch wenn im gezeigten Projekt der normale Rahmen völlig ausreicht.
Finish & Reinigung Nach dem Sticklauf entfernst du den Rahmen, trennst Backing- und Toppingreste sauber ab und kontrollierst die Kanten. Das Topping ist wasserlöslich – kleine Reste lassen sich mit minimaler Feuchtigkeit entfernen. Das Ergebnis: klare Konturen, eine gute Oberflächenqualität und ein professioneller Ersteindruck.
Das große Reveal: Das fertige Katzenkostüm Der bestickte Body ist fertig – sauber lesbarer Text, keine eingezogenen Stiche.

Dazu kombiniert: Trick-or-Treat-Beutel und Maske. Am Kinder-Torso präsentiert, ergibt das ein stimmiges Komplettbild – ideal für die Produktfotografie im Shop oder Social Feed.

Marketing-Know-how: Produkt-Bundles Jetzt wird aus einem Einzelteil ein Angebot mit Mehrwert: Bundle deine Teile zu einem Set. Du kombinierst mehrere Artikel, präsentierst sie als ein Produkt und bietest einen Setpreis an. So steigt der wahrgenommene Wert, die Entscheidung wird leichter, und der Umsatz pro Verkauf legt zu.

Für Teams, die wiederkehrend Saisonware bauen, kann es nützlich sein, das Rahmen-Setup zu standardisieren. Manche setzen dabei auf Systeme wie ricoma mighty hoops für reproduzierbare Platzierung. In diesem Video bleibt es beim klassischen Einspannen – die Bundling-Strategie funktioniert unabhängig vom Rahmentyp.
Zwei Beispiele, klare Zahlen 1) Katzenkostüm-Set: Body + Beutel + Maske werden als Komplett-Set gezeigt. Einzelteile ließen sich separat verkaufen – als Bundle aber präsentierst du einen attraktiven Paketpreis.

2) „Geschenk“-Beispiel: Drei bestickte Toilettenpapierrollen werden gestapelt und mit Schleife zum Set – ein plakatives Muster, wie simpel sich wahrgenommener Wert steigern lässt.

Im Video wird erläutert: Aus einem Artikel im Wert von etwa 6 $ kann, gebündelt zu drei Rollen, ein Produkt für 15–20 $ werden.

Dasselbe Prinzip überträgst du aufs Kostüm: Das Set kann rabattiert als Paket angeboten werden, z. B. zu 35 $.

Wichtig: Die genannten Preise sind Beispiele aus dem Video. Passe deine Kalkulation an Material, Zeit und Marktumfeld an. Der Kernpunkt bleibt: Bündeln erhöht Wertwahrnehmung, Kaufwahrscheinlichkeit und pro Verkauf erzielten Umsatz.
3 Vorteile von Bundles auf einen Blick
- Mehr Wert für Kundinnen und Kunden: Das Set löst ein komplettes Problem (Kostüm ist „ready to go“).
- Höhere Abschlusswahrscheinlichkeit: Ein Paket wirkt attraktiver als mehrere Einzelentscheidungen.
- Mehr Umsatz pro Verkauf: Vom Einzelteil-Preis zu einem Paketpreis, der die Summe der Teile übertrifft.
Kurzcheck vor dem Verkauf
- Ist die Stickerei sauber: gleichmäßige Kanten, keine Fadennester, keine Spannungszüge?
- Sitzt die Platzierung frontzentriert und kindgerecht hoch/tief?
- Sind Topping- und Backing-Reste unsichtbar entfernt?
- Präsentiere das Set zusammen (Foto am Torso, Flatlay, Bundle-Banderole).

Troubleshooting: Häufige Stolpersteine
- Stoff mitgestickt: Wahrscheinlich lag die Rückseite unter dem Rahmen. Vor dem Start immer prüfen, dass der Body frei um den Näharm läuft.
- Versunkene Stiche in Struktur: Topping vergessen. Auf Performance-Stoffen ist die wasserlösliche Decklage entscheidend.
- Verzogene Buchstaben: Zu wenig Stabilität im Rücken. Nutze ein stabiles Cutaway-Backing und spanne den Stretch ohne Überdehnung ein.
Profi-Tipp Arbeite dir ein Mini-Setup für Saisonprojekte: gleiche Materialabfolge, gleiche Fotoperspektive, gleiche Bundle-Komponenten. So sparst du Rüstzeit und bekommst konsistente Produktbilder. Wenn du viel mit gleichbleibenden Größen arbeitest, können Hilfsmittel wie mighty hoop ricoma das Wiederholen von Platzierungen erleichtern – im gezeigten Projekt reicht der Standardrahmen völlig aus.
Achtung Die Maschineinstellungen (z. B. Geschwindigkeit, Dichte) wurden im Video nicht genannt. Bleibe bei deinen erprobten Defaults und teste auf einem Reststück desselben Stofftyps. Und immer: Bevor du startest, vergewissere dich, dass der Body frei am Näharm geführt wird – so vermeidest du Mehrlagen-Stiche.
Aus den Kommentaren Für dieses Video liegen aktuell keine veröffentlichten Zuschauerfragen vor. Wenn du Fragen zu Stabilisierung oder Bundling hast, sammle sie – wir ergänzen hier gern praxiserprobte Antworten.
Abschluss Dieses Projekt zeigt, wie weit du mit wenigen, gut gewählten Schritten kommst: ein sauberer Stick auf Stretch, ein überzeugendes Visual am Torso – und ein Bundle, das echten Mehrwert ausstrahlt. Nimm den Ablauf als wiederholbare Blaupause für deine Saisonartikel. Wer häufiger Serien fährt, profitiert zudem von einem klaren Rahmen-Setup (Standardrahmen genügt hier völlig). Und wenn du dein Portfolio skalierst, behalte systemische Optionen wie Endlos Stickrahmen oder passende Ergänzungen für dein Ricoma-Setup im Blick – für das Video war’s simpel, schnell, wirkungsvoll.
Noch ein organisatorischer Tipp zum Schluss: Plane deine Bundles rückwärts vom Foto her. Was auf dem Bild als „ein Produkt“ wirkt, verkauft sich einfacher als drei Einzelteile. Präsentation schlägt Erklärung – besonders an saisonalen Peaks.
