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Wenn du gerade eine HoopMaster Einspannstation und ein paar Mighty Hoop Fixtures ausgepackt hast, fühlst du wahrscheinlich zwei Dinge gleichzeitig: Vorfreude … und ein bisschen Respekt.
Vorfreude, weil Magnetrahmen im Alltag wirklich schneller sind. Respekt, weil da plötzlich Raster, Löcher, Pins, Schrauben und „Fixtures“ vor dir liegen – und alles wirkt so, als müsste es einfach zusammenklicken … bis du es einmal machst und das Logo am Ende schief sitzt.
Diese Anleitung baut den Workflow mit den „alten Hasen“-Details neu auf, die dich zuverlässig aus typischen Fallen heraushalten: wie du die Station wirklich waagerecht bekommst, wie du Rahmenabdrücke und Stoffverzug (der Feind sauberer Satinstiche) minimierst, wie du Stickvlies so platzierst, dass es in der Praxis nicht verrutscht, und wie du die Station für Ärmel umrüstest, ohne dir beim Digitalisieren eine Kollision mit dem Maschinenarm einzuhandeln.

Der Beruhigungs-Moment: Was eine HoopMaster Einspannstation bei der Mighty-Hoop-Positionierung wirklich macht
Eine hoop master Einspannstation ist im Kern ein Wiederholgenauigkeits-Werkzeug. Sie „stickt“ nichts – sie hält deine Rahmenteile jedes Mal an derselben Position, damit du Kleidungsstücke schnell und konsistent laden kannst. Denk weniger an „Kraft“ und mehr an eine Ausricht-Vorrichtung.
Im Video wird klar: Sobald du die Stationsarme auf feste Koordinaten einstellst, verschwindet das ständige Nachmessen bei jedem einzelnen Shirt.
Der Denkwechsel, der Anfänger vor verzogenen Designs schützt:
- Klassisches Einspannen: arbeitet oft mit Reibung und „trommelfest ziehen“ (und dehnt dabei schnell den Fadenlauf).
- Einspannen mit Magnetrahmen + Station: arbeitet mit neutraler Spannung. Die Station hält die Geometrie rechtwinklig, die Magnete liefern die Klemmkraft.
Dein Ziel ist nicht zu ziehen – sondern sauber zu drapieren.

Die „unsichtbare“ Vorbereitung, bevor du an den Rändelschrauben drehst: Teile-Check + Stickvlies-Realität
Bevor du Arme verschiebst und Magnete schnalzen lässt: Leg alles aus und mach einen kurzen „Pre-Flight-Check“. So stellst du sicher, dass dein Setup wirklich zu deinem Job passt.
Zum System gehören: HoopMaster-Basis, Fixture (weiße Kunststoff-Vorrichtung), Mighty-Hoop-Ringe (Oberteil/Unterteil), Stickvlies und das Kleidungsstück.
Typischer Anfängerfehler: Das Fixture wird oft mit einem „Backing Board“ (Trägerbrett) geliefert – für die Nutzung ohne Station. Auf der Station brauchst du dieses Brett nicht. Es verändert die Höhe/Passung und macht das Einspannen unnötig hakelig.
warum Stickvlies bei Magnetrahmen wichtiger ist, als viele am Anfang denken
Magnetrahmen klemmen mit vertikaler Kraft nach unten. Anders als Schraubrahmen ziehen sie den Stoff nicht nach außen. Heißt: Wenn du bei dehnbaren Shirts ein zu schwaches Vlies nimmst, kann der Stoff unter der Nadel „wandern“.
Goldene Regel für Verbrauchsmaterial: Das Stickvlies ist dein Fundament. Schneide es als Startwert mindestens 1 inch rundum größer als den Rahmen. Bei einem 5,5"-Rahmen liegst du damit grob bei 7,5" bis 8" Vlies.
Warnung: Quetschgefahr durch Magnete. Mighty Hoops (und ähnliche Magnetrahmen) enthalten starke Neodym-Magnete. Sie schließen schlagartig mit spürbarer Kraft. Finger weg vom Rahmenrand, wenn du den Oberring absenkst. Außerdem: Magnetrahmen nicht in die Nähe von Herzschrittmachern oder empfindlicher Elektronik bringen.
Prep-Checkliste (vor dem Setup)
- Fixture-Check: Passt das Fixture zur Rahmengröße (z. B. 5,5"-Fixture für 5,5"-Rahmen)?
- Bracket-Check: Sind die „Ohren“/Metallbügel am Unterring passend zur Aufnahme deiner Maschine?
- Material-Check: Ist das Stickvlies zugeschnitten? Liegen Hilfsmittel wie temporärer Sprühkleber (z. B. 505) oder Fusselrolle bereit?
- Trägerbrett trennen: Backing Board vom Fixture abnehmen und beiseitelegen.
- Passform-Test: Lässt sich Shirt/Ärmel über den Stationsarm schieben, ohne Nähte zu überdehnen?

Der Nummern-Raster-Trick: HoopMaster-Arme so einstellen, dass dein Rahmen nicht schief steht
Das ist der entscheidende Schritt. Die Basis hat ein Raster mit nummerierten Löchern. Diese Koordinaten sind deine Garantie für gerade Stickerei.
Im Video löst die Host die zwei Rändelschrauben an den blauen Armen und versetzt sie. Welche Zahl (z. B. 6) du nutzt, ist weniger wichtig als die Gleichheit links/rechts.
Gesetz der Ausrichtung: Linker Arm = Rechter Arm. Wenn links „6“ ist, muss rechts ebenfalls „6“ sein.
Wenn du links „6“ und rechts „7“ erwischst, sitzt das Fixture schräg. Das klingt nach wenig – aber über die Breite eines Logos wirkt Text schnell „abfallend“.

Setup-Checkliste (Stationsausrichtung)
- Genug lösen: Rändelschrauben so weit lösen, dass die Arme frei gleiten (nicht verkanten).
- Von oben prüfen: Direkt senkrecht auf die Lochnummern schauen und sauber in die Bohrung ausrichten.
- Fest anziehen: Rändelschrauben anziehen, bis sie wirklich stoppen.
- Wackeltest: An den blauen Armen rütteln – sie müssen stabil sein.
- Level-Test: Weißes Fixture aufsetzen – es darf nicht kippeln.
5,5"-Fixture auf der HoopMaster montieren: Der Pin-und-Loch-„Klick“, der sich satt anfühlen muss
Wenn die Arme stehen, wird das 5,5"-Fixture auf die Pins der Stationsarme gedrückt.
Wichtig: Das System ist auf geringe Toleranz ausgelegt. Du „balancierst“ nichts – du rastest ein. Beim Andrücken sollte sich das Fixture klar setzen.
Praxis-Check: Es sollte nicht nur obenauf liegen, sondern bündig sitzen. Wenn du das Fixture deutlich seitlich bewegen kannst, stimmt meist die Armposition (zu weit/zu eng) oder die Schrauben sind nicht fest.

Unterring korrekt einlegen: Bügelrichtung, Sitz und der „Bündig“-Test
Die Host legt den Unterring (mit den Metallbügeln) in die Vertiefung des Fixtures. Genau hier entscheidet sich, ob das Einspannen sauber und sicher läuft.
Zwei kritische Checkpoints:
- Bündiger Sitz: Der Ring muss in die Aussparung fallen. Fahr mit dem Finger über den Übergang zwischen weißem Kunststoff und Ring – das sollte sich nahezu eben anfühlen. Steht der Ring hoch, ist er nicht richtig gesetzt.
- Bügelrichtung: Das ist maschinenspezifisch. Die Bügel müssen so ausgerichtet sein, dass der Rahmen später korrekt an deiner Maschine einrastet.
- Praxis-Tipp aus dem Video-Kontext: Wenn du mehrere Setups nutzt, markiere Rahmen/Orientierung eindeutig, damit du den Unterring nicht „verkehrt herum“ einlegst.

T-Shirt auf der Station einspannen: Stickvlies-Position + der Snap, der Zeit spart
Jetzt kommt der „Aha“-Moment: Shirt drapieren, Mitte ausrichten, Stickvlies (Backing) einlegen und den Oberring absenken.
Wenn du von klassischen Rahmen auf Magnetrahmen für Stickmaschine umsteigst, vergiss das alte „ziehen und drücken“. Hier zählt neutrale Stoffspannung.
Der „Sandwich“-Workflow:
- Drapieren: Shirt über die Station ziehen.
- Backing: Vlies zwischen Shirt und Fixture einschieben (die Station ist dafür ausgelegt).
- Glätten: Von der Mitte nach außen glattstreichen – sanft wie eine Tischdecke, nicht wie Pizzateig.
- Snap: Oberring nach unten führen.
Das Geräusch: Du hörst ein deutliches „KLACK“. Das ist gut – es bedeutet, dass die Magnete vollständig greifen.

Die Physik hinter „schiefen Logos“ (und wie du es verhinderst)
Auch mit Station kann ein Logo schief wirken. Warum? Verdrehung (Torque) beim Aufziehen des Shirts. Wenn du das Shirt über die Station ziehst, ziehst du unbewusst mit der dominanten Hand stärker. Das verdreht den Fadenlauf. Beim Schließen fixieren die Magnete diese Verdrehung. Nach dem Abnehmen entspannt sich der Stoff – und das eigentlich gerade Logo wirkt plötzlich gekippt.
Lösung: Nimm dir nach dem Drapieren 3 Sekunden und prüfe die Seitenähte: Hängen sie gerade nach unten? Wenn die Seitennaht spiralförmig läuft, wird auch die Brustplatzierung optisch schief.

Ablauf-Checkliste (Einspann-Schleife)
- Drapieren: Shirt sitzt, Schultern liegen gleichmäßig.
- Fadenlauf-Check: Seitenähte hängen wie ein Lot – gerade?
- Stickvlies: Deckt es den kompletten Bereich unter dem Rahmen ab?
- Freiraum: Finger weg von der „Quetschzone“ am Rahmenrand.
- Aktion: Oberring entschlossen schließen – nicht zögerlich über den Magneten „schweben“.
- Nachkontrolle: Stoff an den Ecken leicht ziehen – straff, aber nicht gedehnt.
Warnung: Werkzeug-Sicherheit. Scheren, Nahttrenner und Snips mindestens 12 inch von der magnetischen Station fernhalten. Die Magnete können Metallwerkzeuge schlagartig anziehen – das kann Kleidungsstücke beschädigen oder den Rahmen verkratzen.
5,5" vs 7,25"-Fixture: Rahmengröße wählen, ohne Zeit durch Neu-Einspannen zu verlieren
Im Video wird vom 5,5"- auf das 7,25"-Fixture gewechselt. Die Mechanik ist gleich – die Entscheidung ist strategisch. Die falsche Größe ist eine häufige Ursache für Rahmenabdrücke oder schlechte Passung.
Wenn du zwischen mighty hoop 5.5 Magnetrahmen und mighty hoop Magnetrahmen 7.25 schwankst, hilft diese Logik:
- 5,5"-Rahmen: Der „Alltag“. Ideal für linke Brust (ca. 3,5"–4" Breite). Durch die kleinere Fläche oft bessere Kontrolle bei rutschigen/technischen Stoffen.
- 7,25"-Rahmen: Der „Arbeitstier“-Rahmen. Gut für größere Brustwappen, Hoodies oder wenn dicke Nähte/Details außerhalb der Klemmzone liegen sollen.
Schnelle Entscheidung: Material + Job → Vlies-Strategie
| Szenario | Stofftyp | Rahmenwahl | Stickvlies-Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Standard Tee | Baumwoll-Jersey (dehnbar) | 5,5" | Cutaway (2.5oz oder 3.0oz). Reduziert Dichte-Puckern. |
| Polo | Piqué (strukturiert) | 5,5" | No-Show Mesh + Tearaway. Angenehmer Griff, gute Stabilität. |
| Hoodie | Fleece (relativ stabil) | 7,25" | Tearaway (stark). |
| Hemd | Gewebte Baumwolle (kaum Stretch) | 5,5" | Tearaway. Sauber entfernbar. |
Wenn du mehr Shirt-Fläche brauchst: Wo der 8x13-Rahmen ins Bild passt
Die Host erwähnt größere Rahmen kurz. Wenn du zu einem Mighty Hoop 8x13 Magnetrahmen oder ähnlichen Größen gehst, verlässt du die „Logo-Zone“ und bist eher bei „Full Front“.
Praxis-Realität: Große Magnetrahmen sind möglich, aber sie sind schwerer und trägheitsreicher. Das kann bei kleineren Maschinen schneller zu Grenzen führen.
Umrüsten auf die Freestyle-Basis: Das Ärmel/Hosenbein-Setup, das den Kampf beendet
Im Video wird von der breiten T-Bar-Basis auf die schmale „Freestyle“-Basis gewechselt. Das ist entscheidend für alles Schlauchförmige.
Die Reihenfolge zählt:
- Zentralen Knopf lösen.
- Breite T-Bar abziehen.
- Freestyle-Basis (schmales, langes Board) einsetzen.
- Verriegeln: Nach unten drücken, bis der Pin einrastet, dann festziehen.
Warum das wichtig ist: Wenn du einen schmalen Ärmel oder ein Hosenbein über eine zu breite Basis zwingst, dehnst du Nähte/Material – und nach dem Ausspannen ist Puckern vorprogrammiert.


Ärmel einspannen mit dem 9x5-Rahmen: Die Freigang-Regel gegen Kollisionen am Maschinenarm
Sobald das Ärmel-Fixture montiert ist, wird im Video ein Ärmel eingespannt. Das ist der Bereich, in dem falsche Designhöhe schnell zu Anschlagen führt.
Das spezifische mighty hoop Ärmelrahmen-Setup ist lang und schmal. Der wichtigste Tipp aus dem Video: Bei 8 inch stoppen. Auch wenn der Rahmen 9 inch lang ist, solltest du nicht die volle Länge ausnutzen.
„Safe Zone“-Regel:
- Hard Limit: Maximale Designhöhe = 8 inches.
- Sicherer Praxisbereich: 7,0–7,5 inches.
Begründung aus der Praxis: Der Ärmelrahmen muss über den Freiarm. Wenn das Motiv zu nah an den Rand kommt, kann der Rahmen am Maschinenkörper in der Nähe der Nadelstange anschlagen.



Infant Station (kurz erwähnt): Kleine Teile, großer Komfort (und was du erwarten kannst)
Die mighty hoop infant station wird im Video kurz gezeigt. Sie ist kleiner und wird typischerweise für kleine Teile wie Baby-/Kleinkind-Bekleidung genutzt.
Praxis-Hinweis: Bei sehr dehnbaren, kleinen Teilen gilt besonders: nicht „trommelfest“ ziehen. Neutral drapieren und bei Bedarf mit leichtem Klebe-Helfer arbeiten, damit beim Snap nichts verrutscht.
Troubleshooting: Zwei Klassiker (und die schnellen Fixes)
Wenn etwas nicht passt, ist es meist eines von zwei Grundproblemen.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Der schnelle Praxis-Fix |
|---|---|---|
| Rahmen sitzt schief | Linke/rechte Raster-Nummern nicht identisch. | Beide blauen Arme auf exakt dieselbe Nummer setzen (z. B. links „6“ und rechts „6“). |
| Anschlagen / Geräusch an der Maschine | Ärmel-Design zu hoch. | Designhöhe reduzieren (praxisnah 7,0–7,5 inches) und vor dem Sticken den Freigang prüfen. |
| Rahmenabdrücke | Zu lange eingespannt / ungünstige Klemmzone. | Möglichst zügig arbeiten; Magnetrahmen helfen, aber Abdrücke können je nach Material trotzdem entstehen. |
| Stoff rutscht | Vlies zu schwach. | Von Tearaway auf Cutaway wechseln; optional temporären Sprühkleber nutzen. |
Ein realistischer Upgrade-Pfad: Was wirklich Sinn ergibt, wenn du schneller einspannst als du stickst
Sobald du die Magnetische Einspannstation beherrschst, merkst du oft: Einspannen geht plötzlich schneller als der Rest des Prozesses. Das ist gut – zeigt aber den nächsten Engpass.
Ein sinnvoller Weg ist, in Stufen zu denken:
- Technik zuerst: Raster-Parität, neutrales Drapieren, passendes Stickvlies.
- Tooling danach: Magnetrahmen/Fixtures dort einsetzen, wo sie dir wirklich Zeit und Wiederholgenauigkeit bringen.
- Kapazität zuletzt: Wenn Farbwechsel/Stickzeit dein echter Flaschenhals sind, ist eine Mehrnadelstickmaschine der logische nächste Schritt.
Realitätscheck zum Schluss: So fühlt sich „leicht“ nach zwei Durchläufen an
Beim ersten Mal wirkt die Station wie ein Puzzle. Beim zweiten Mal wie ein Werkzeug. Nach ein paar Shirts ist es Muskelgedächtnis.
Daran erkennst du, dass es sitzt:
- Du stellst die Arme ohne Nachdenken auf „deine“ Position.
- Du hast einen gleichmäßigen Rhythmus beim Laden.
- Du kämpfst nicht mehr gegen den Stoff – du steuerst den Ablauf.
Wenn es trotz Raster-Regel noch schief wirkt, prüfe das Shirt selbst: Günstige T-Shirts haben manchmal ab Werk verdrehte Seitenähte. Dann kann selbst eine korrekte Ausrichtung optisch „schief“ erscheinen.
FAQ
- Q: Wie verhindere ich, dass eine HoopMaster Einspannstation ein Mighty-Hoop-Logo schief platziert, weil die HoopMaster-Rasterzahlen links/rechts nicht übereinstimmen?
A: Stelle die linken und rechten Arme der HoopMaster Einspannstation vor dem Festziehen auf exakt dieselbe Rasterzahl.- Löse die zwei Rändelschrauben so weit, dass beide blauen Arme frei gleiten.
- Richte Linker Arm = Rechter Arm aus (z. B. beide auf „6“) und ziehe dann fest, bis es stoppt.
- Setze das weiße Fixture erneut auf und prüfe, dass es nicht kippelt.
- Erfolgskontrolle: Das Fixture sitzt bündig und rechtwinklig, und die Arme fühlen sich absolut stabil an.
- Wenn es trotzdem passiert: Achte auf Verdrehung beim Drapieren – spiralförmig hängende Seitenähte können beim Snap eine Schräglage „einsperren“.
- Q: Woran erkenne ich, ob ein Mighty-Hoop-Unterring korrekt in einem HoopMaster-Fixture sitzt, damit der Rahmen beim magnetischen Snap nicht abspringt?
A: Der Unterring muss vollständig in die Aussparung fallen und sich bündig anfühlen, bevor der Oberring geschlossen wird.- Drücke den Unterring in die Vertiefung – nicht nur obenauf „auflegen“.
- Fahre mit dem Finger über den Übergang zwischen weißem Fixture und Ring und prüfe, ob irgendwo eine Kante/Lippe steht.
- Kontrolliere vor dem Schließen, dass die Metallbügel in die richtige Richtung zur Maschinenaufnahme zeigen.
- Erfolgskontrolle: Der Übergang fühlt sich rundum nahezu eben an und der Ring steht nicht hoch.
- Wenn es trotzdem passiert: Prüfe, ob Fixture-Größe und Rahmengröße wirklich zusammenpassen (z. B. 5,5"-Fixture mit 5,5"-Rahmen).
- Q: Welche Stickvlies-Größe und welcher Stickvlies-Typ ist bei Mighty Hoops auf einer HoopMaster-Station sinnvoll, um Stoffrutschen bei dehnbaren Shirts zu vermeiden?
A: Nutze Stickvlies mindestens 1 inch größer als der Rahmen rundum und wähle bei „schwimmendem“ Stoff ein stabileres Vlies.- Schneide das Backing 1" größer als den Rahmenumfang (als Startwert z. B. 7,5"–8" Backing für einen 5,5"-Rahmen).
- Schiebe das Vlies unter das Kleidungsstück, bevor du den Oberring schließt.
- Passe den Vlies-Typ an den Stoff an: Dehnbare Shirts laufen oft besser mit Cutaway; Polos häufig mit No-Show Mesh plus Tearaway; gewebte Hemden oft mit Tearaway.
- Erfolgskontrolle: Nach dem Snap ist der Stoff straff, aber nicht gedehnt, und er verschiebt sich nicht beim leichten Ziehen an den Ecken.
- Wenn es trotzdem rutscht: Nutze temporären Sprühkleber (z. B. 505), um das Verrutschen beim Schließen zu reduzieren.
- Q: Wie vermeide ich Fingerquetschungen und Werkzeugschäden beim Arbeiten mit Mighty Hoops oder anderen Magnetrahmen auf einer Einspannstation?
A: Behandle den Rahmenrand als Quetschzone und halte Metallwerkzeuge vor dem Schließen von den Magneten fern.- Halte die Fingerspitzen beim Absenken des Oberrings vom Rand weg – schließe entschlossen statt zögerlich.
- Halte Schere, Snips und Nahttrenner mindestens 12 inches von der magnetischen Station entfernt.
- Platziere Magnetrahmen nicht in der Nähe von Herzschrittmachern oder empfindlicher Elektronik.
- Erfolgskontrolle: Der Oberring schließt mit einem klaren, lauten „KLACK“, ohne dass Finger in Kontakt kommen.
- Wenn es trotzdem passiert: Hände neu positionieren – die meisten Quetscher passieren beim „vorsichtigen“ Herantasten.
- Q: Wie verhindere ich schiefe linke-Brust-Logos beim Einspannen von T-Shirts mit HoopMaster Einspannstation und Mighty Hoops durch Stoffverdrehung?
A: Drapiere das Kleidungsstück mit neutraler Spannung und nutze die Seitenähte als Ausricht-Referenz, bevor du die Magnete schließt.- Ziehe das Shirt über die Station, ohne zu dehnen: „drapieren“ statt „trommelfest ziehen“.
- Glätte von der Mitte nach außen wie eine Tischdecke.
- Prüfe vor dem Schließen, ob beide Seitenähte gerade nach unten hängen.
- Erfolgskontrolle: Die Seitenähte hängen senkrecht, und nach dem Abnehmen wirkt das Logo nicht „gekippt“.
- Wenn es trotzdem schief wirkt: Das Shirt kann ab Werk verdrehte Seitenähte haben – dann wirkt selbst eine korrekte Platzierung optisch schräg.
- Q: Was ist die sichere maximale Designhöhe für einen Mighty-Hoop-Ärmelrahmen auf einer HoopMaster-Freestyle-Basis, um Kollisionen am Maschinenarm zu vermeiden?
A: Halte Ärmel-Designs bei 8 inches maximal; 7,0–7,5 inches sind der sicherere Arbeitsbereich, um Anschlagen zu vermeiden.- Rüste korrekt auf die Freestyle-Basis um: Knopf lösen, T-Bar abnehmen, Freestyle einsetzen, Pin einrasten lassen, festziehen.
- Begrenze die Designhöhe auch dann, wenn der Rahmen länger ist – sticke am Ärmel nicht bis an die Rahmenkante.
- Prüfe den Freigang, indem du die Bewegung vor dem Sticken kontrollierst (als sicherer Startpunkt; beachte dazu die Vorgaben deiner Maschine).
- Erfolgskontrolle: Der Rahmen hat über den gesamten Designweg Freigang, ohne Anschlaggeräusche.
- Wenn es trotzdem anschlägt: Designhöhe weiter reduzieren und Ausrichtung/Bewegungsweg erneut prüfen, bevor du mit Geschwindigkeit läufst.
- Q: Wann sollte man als HoopMaster-Station-Nutzer von Technik-Fixes auf Magnetrahmen-Upgrades oder eine Mehrnadelstickmaschine umsteigen, um in der Produktion schneller zu werden?
A: Upgrade in Stufen: Erst Platzierung und Stickvlies sauber beherrschen, dann Magnetrahmen ergänzen, und eine Mehrnadelstickmaschine in Betracht ziehen, wenn Farbwechsel der echte Zeitfresser sind.- Level 1 (Technik): Raster-Gleichheit, neutrales Drapieren und passende Stickvlies-Wahl gegen schiefe Logos und Rutschen.
- Level 2 (Tooling): Magnetrahmen einsetzen, wenn Einspannen/Handling (oder Abdrücke an sensiblen Materialien) dein Durchsatz-Limit ist.
- Level 3 (Kapazität): Auf Mehrnadel umsteigen, wenn Einspannen Sekunden dauert, aber die Stickzeit durch manuelle Farbwechsel dominiert wird.
- Erfolgskontrolle: Der aktuelle Engpass ist klar (Markieren/Einspannen vs. Materialstabilität vs. Stickzeit), und das nächste Upgrade adressiert genau diesen einen Engpass.
- Wenn es trotzdem nicht besser wird: Verbrauchsmaterial prüfen – Nadel/Thread-Mismatch kann wie ein Rahmenproblem aussehen, obwohl das Einspannen korrekt ist.
