Table of Contents
- Warum Garnbälle und Spulen beim Häkeln den Unterschied machen
- Methode 1: Handgewickelter Garnball
- Methode 2: Wäscheklammer als Spule
- Methode 3: Spule auf Stab oder Haarstab
- Welche Methode passt zu deinem Projekt?
- Kurzcheck: Form, Spannung, Sicherung
- Troubleshooting: Wenn sich das Garn verselbstständigt
- Aus den Kommentaren
- Abschluss: Ordentliches Garn, entspannter Farbwechsel
Video ansehen: „How to Create Yarn Balls or Bobbins“ von Highland Hickory Designs
Zerzauste Knäuel, verhakte Fäden, nervige Farbwechsel? Dieses Video löst genau diese Pain Points – mit drei simplen Methoden, dein Garn in Form zu bringen: als handgewickelten Ball, als Wäscheklammer-Spule und als Spule auf einem Stab. So behältst du Ordnung, wenn Tapestry oder Corner-to-Corner anstehen.

Was du lernst:
- Wie du einen kompakten Garnball nur mit den Händen wickelst, inklusive Formgebung.
- Wie du mit einer einfachen Wäscheklammer eine flexible Spule baust – ideal für kleine Garnmengen.
- Wie du Garn auf einen Stab (z. B. Haarstab) wickelst, wenn du mehr Meter brauchst.
- Wie du das Fadenende clever sicherst, damit nichts aufribbelt.
Warum Garnbälle und Spulen beim Häkeln den Unterschied machen Ordnung am Fadenende entscheidet über den Flow im Projekt – besonders bei Corner-to-Corner und Tapestry-Techniken. Mehrere Farben lassen sich nur dann entspannt wechseln, wenn jede Farbe ihr eigenes, kontrolliertes Paket hat. Genau das leisten Garnbälle und Spulen: Sie verhindern Knoten, halten die Fäden zugänglich und sorgen dafür, dass du nicht ständig entwirren musst.
Profi-Tipp Beschrifte deine Spulen (z. B. mit kleinen Klebepunkten), wenn du viele ähnliche Farbtöne nutzt. So greifst du im Farbwechsel automatisch zum richtigen Ton.
Achtung Die folgenden Techniken und Tipps stammen direkt aus dem Video – wo nichts erwähnt wird (z. B. exakte Längen oder spezielle Vorrichtungen), ist es im Material nicht spezifiziert.
Methode 1: Handgewickelter Garnball Initial Wrapping Technique Der Start legt die Basis: Führe das Fadenende quer über zwei Finger, halte es mit dem Daumen fest und wickle 10–15 Umgänge um die Finger. Wichtig ist, dass der Anfangsfaden unter diesen ersten Umwicklungen „eingesperrt“ wird, damit sich später nichts löst.

Danach schiebst du das kleine Bündel vorsichtig von den Fingern und hältst es mit der nicht dominanten Hand in Form. Das Ziel: Das Gebilde soll kompakt bleiben, ohne sich zu verziehen.

Nun wickle in entgegengesetzter Richtung straff um das Bündel. Dadurch sichert sich die Basis gegenseitig, die ersten Wicklungen können nicht mehr herausspringen.

Shaping and Securing Your Yarn Ball Jetzt beginnt der Formaufbau. Falte oben und unten einen Teil des Bündels wie ein rückwärts gerichtetes „C“ und wickle weiter, um alles zu arretieren. So entwickelt sich die spätere Kugelform.

Ab hier gilt: Mehrfach umwickeln, dann den Ball drehen, wieder umwickeln, wieder drehen. Durch das ständige Richtungswechseln wächst ein runder, gleichmäßiger Körper. Nutze Zeige- und Mittelfinger wie kleine „Leitrollen“, um den Faden gleichmäßig umzuführen.

Je häufiger du die Richtung änderst, desto weniger flacht der Ball an einzelnen Seiten ab. Arbeite so lange, bis die Form stimmt oder du die gewünschte Menge aufgewickelt hast.

Profi-Tipp Wenn sich Unebenheiten bilden, variiere die Wickelbahnen – statt parallel über die gleiche Achse zu gehen, kreuze die Wege häufiger. Das verteilt den Druck und rundet die Silhouette.

The Hair Clip Trick for Storage Bist du mit Größe und Form zufrieden, schneide das Garn vom Knäuel ab. Stecke anschließend eine Haarklammer (z. B. eine kleine Krokoklammer) in den Ball und klicke sie fest – so bleibt das Fadenende gesichert und später leicht zu finden.

Kurzcheck
- Fadenanfang unter den ersten Wicklungen gefangen?
- Ball hält die Form auch beim Drehen?
- Fadenende per Haarklammer gesichert?

Methode 2: Wäscheklammer als Spule Positioning Yarn for the Clothespin Bobbin Für kleine Garnmengen ist eine einfache Holz-Wäscheklammer perfekt. Lege das Fadenende mittig über die Klammer, aber nicht über das Scharnier – die Klammer soll sich weiterhin leicht öffnen lassen. Halte das Ende mit dem Daumen fest.

Winding and Locking the Yarn on a Clothespin Wickle nun locker um die Klammer, nicht zu weit Richtung Enden, und achte darauf, dass das Scharnier frei bleibt. Wenn genug Garn aufgewickelt ist, führe das Arbeitsende zwischen die beiden Greifseiten, klemme es fest und schneide das Garn vom Hauptknäuel ab – fertig.

Achtung Wickelst du zu straff, blockierst du die Klammer. Lockere im Zweifel einige Lagen und verteile den Faden breiter.

Profi-Tipp Die Wäscheklammer lässt sich in einer Projektbox aufrecht parken. So verhaken sich die Fäden weniger, wenn mehrere Farben im Spiel sind.

Methode 3: Spule auf Stab oder Haarstab Wrapping Yarn on a Dowel Rod Wenn du mehr Meter auf einer Spule brauchst, nutze einen Rundstab – oder wie im Video demonstriert: einen Haarstab. Lege das Fadenende am Stab an und wickle so straff, wie es für dein Projekt angenehm ist. Schneide am Ende vom Hauptknäuel ab.

Hinweis zur Sicherung Ein Unterschied zur Wäscheklammer: Der Stab hat keinen integrierten „Clip“. Sichere das Fadenende bei Bedarf mit einer kleinen Klammer oder einem provisorischen Knoten, damit nichts aufspringt.

Welche Methode passt zu deinem Projekt?
- Kleine Farbfelder, oft wechselnd: Die Wäscheklammer-Spule punktet mit schnellem Zugriff und einfacher End-Sicherung.
- Mittlere Mengen, kompakte Form: Der handgewickelte Garnball rollt kontrolliert ab und liegt gut in der Hand.
- Größere Mengen, flexibel in der Spannung: Der Stab bietet viel Platz – ideal, wenn du am Stück länger mit einer Farbe arbeitest.

Kurzcheck: Form, Spannung, Sicherung
- Form: Rund wird’s durch Richtungswechsel und gleichmäßige Lagen.
- Spannung: Handball eher moderat, Klammer locker, Stab darf fester sein.
- Sicherung: Haarklammer im Ball, Klemmenutzung bei der Wäscheklammer, zusätzliche Klammer/Knoten am Stab.
Troubleshooting: Wenn sich das Garn verselbstständigt Problem: Anfang löst sich und der Ball fällt auseinander. Lösung: Neu starten und das Fadenende konsequent unter den ersten Wicklungen fixieren.
Problem: Der Ball wird eiförmig. Lösung: Häufiger drehen, Bahnen kreuzen und die Wickelrichtung variieren.
Problem: Die Wäscheklammer klemmt. Lösung: Zu straff gewickelt – einige Lagen abnehmen und lockerer neu wickeln.
Aus den Kommentaren Zum Zeitpunkt der Auswertung lagen keine Kommentare zum Video vor. Falls später Fragen auftauchen, orientiere dich an den oben beschriebenen Checks und Troubleshooting-Hinweisen.
Abschluss: Ordentliches Garn, entspannter Farbwechsel Ob du Tapestry liebst oder Corner-to-Corner planst – mit einem handlichen Ball, einer cleveren Wäscheklammer-Spule oder der Stabvariante bleiben Farben sauber getrennt, Wechsel gehen flüssig und dein Projekt läuft ohne Knoten-Chaos. Wähle die Methode passend zur Garnmenge und sichere Enden konsequent – dann steht langen, entspannten Häkel-Sessions nichts mehr im Weg.
Randnotiz Dieser Beitrag fokussiert das Wickeln von Garnbällen und -spulen. Themen wie spezielle Stickrahmen werden hier nicht behandelt – Begriffe wie magnetisch Stickrahmen oder Endlos Stickrahmen tauchen in anderen Kontexten auf. Ebenso beziehen sich Bezeichnungen wie brother Stickmaschine oder janome Stickmaschine auf Maschinenwelten außerhalb dieses Videos. Wer nach Zubehör aus dem Bereich sucht, stolpert vielleicht über Namen wie snap hoop monster oder mighty hoops – sie sind für dieses Tutorial nicht erforderlich.
Organisations-Tipp Bewahre mehrere Spulen nebeneinander in einer flachen Box auf. Leg die Arbeitsenden sichtbar nach oben und sichere sie mit kleinen Clips. So verhinderst du, dass Fäden sich beim Herausnehmen quer verhaken – besonders bei mehrfarbigen Projekten. In ganz anderen Setups begegnet dir übrigens gelegentlich der Begriff magnetisch Stickrahmen – auch das gehört nicht zu den hier gezeigten Techniken, ist aber für manche Maschinennutzer relevant.
