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1 Kreativität entfesseln mit My Design Snap & My Design Center
My Design Snap und My Design Center greifen nahtlos ineinander: Die App erfasst das Foto deiner eingespannten Arbeit, die Maschine zeigt dieses Bild im My Design Center an – und du ergänzt mit dem Stiftwerkzeug frei Linien und Akzente. Das Resultat: exakte Positionierung deiner Ergänzungen, weil du direkt auf der realen Bildvorlage arbeitest.

1.1 Was ist My Design Snap?
My Design Snap ist eine Smartphone-App, die ein Foto deines eingespannten Stoffes aufnimmt und es per WLAN an die Maschine sendet. Die App führt dich durch die Aufnahme: Rahmen flach ablegen, Gerät parallel halten, Bild auslösen, „Sent to machine“ bestätigen – fertig.
1.2 Warum My Design Center für Individualisierung?
Im My Design Center bearbeitest du nicht abstrakt, sondern siehst die reale Sticklage als Hintergrundbild. Du kannst die Anzeige abdunkeln oder aufhellen, Farben wählen, Linienstärken definieren, zoomen und millimetergenau platzieren. Dadurch werden handgezeichnete Zusätze wie Blütenadern, Blattkonturen oder Flügelstrukturen reproduzierbar und sauber.
Pro Tipp: Wenn du häufig auf dicken Stoffen oder mehrlagigen Projekten arbeitest, kann ein stabiler Rahmen die Bildgenauigkeit verbessern, denn der Stoff verrutscht nicht so leicht – in manchen Ateliers nutzt man dazu einen Magnetrahmen für Stickmaschine.
2 Schritt für Schritt: Dein Projekt mit My Design Snap erfassen
Der Ablauf besteht aus wenigen, klaren Schritten – jeder mit einem eindeutigen Zwischenresultat, sodass du jederzeit weißt, ob du auf Kurs bist.
2.1 Eingespannten Rahmen vorbereiten
Lege den Rahmen mit deinem Projekt flach auf eine ebene Oberfläche. Entferne ihn dafür kurz vom Maschinenarm, damit du die Aufnahme in Ruhe durchführen kannst. Achte darauf, dass nichts unter dem Rahmen kippelt.

Achtung: Eine minimal schiefe Auflage verfälscht das Foto. Ein exakt flacher Untergrund sorgt für saubere Kanten, die du später präzise nachzeichnen kannst.
2.2 Die perfekte Aufnahme: Gerät parallel ausrichten
Halte dein Smartphone parallel über den Rahmen, sodass die Kamera senkrecht nach unten ausgerichtet ist. Die App blendet Hinweise ein, die dich zur Parallelität führen. Tippe zum Auslösen, sobald der Bildausschnitt stimmt.

Erwartetes Ergebnis: Das fertige Foto zeigt den Rahmen gleichmäßig ohne Trapezverzerrung. Direkt nach der Aufnahme erscheint das Bild auf dem Gerät.

Kurzcheck:
- Rahmen liegt plan auf
- Gerät parallel, kein Schrägstand
- Aufnahme scharf und vollständig
2.3 Reibungsloser Transfer an die Maschine
Nach der Aufnahme erscheint die Meldung „Sent to machine“. Tippe auf die Nachricht und bestätige mit „OK“. Die App kehrt zur Startseite zurück – das ist normal und zeigt an, dass das Foto übertragen wurde.

Pro Tipp: Für wiederholbare Ergebnisse nutze, falls vorhanden, eine stationäre Auflage am Arbeitsplatz; wer umfangreiche Serien fotografiert, organisiert sich gern eine feste Positionierhilfe wie eine hoop master Einspannstation, um die Lage der Projekte zu standardisieren.
Checkliste – Erfassung & Transfer:
- Rahmen flach, Stoff glatt
- Aufnahme scharf, verzerrungsfrei
- Meldung „Sent“ bestätigt
- App kehrt zur Startseite zurück
3 Im My Design Center zum Leben erwecken
Jetzt wechselst du an die Maschine und importierst das Bild in das My Design Center. Danach kannst du Anzeigeparameter optimieren und die Werkzeuge konfigurieren.
3.1 Bild importieren und anzeigen
Wecke den Bildschirm durch Antippen. Öffne „My Design Center“. Tippe auf das Symbol direkt unter dem blauen WLAN-Icon – es öffnet die Importansicht. Wähle dort das WLAN-Symbol und dann in der Dateiübersicht das oberste Foto (immer das zuletzt aufgenommene). Bestätige mit „Set“, damit das Bild in den Arbeitsbereich geladen wird.



Erwartetes Ergebnis: Dein Foto erscheint links in der Vorschau, dann groß im Arbeitsbereich – exakt so, wie dein Projekt im Rahmen liegt.

Achtung: Wenn du versehentlich ein älteres Bild wählst, wiederhole den Import einfach und tippe die oberste Datei an.
3.2 Arbeitsfläche optimieren: Helligkeit & Zoom
Passe die Helligkeit des Hintergrundbildes mit dem Schieberegler an: Etwas heller macht Konturen sichtbar, zu hell überstrahlt Details. Nutze den Zoom, um dich an kleine Bereiche heranzuarbeiten, und bewege die rote Vorschau-Box, um flüssig über das Bild zu navigieren.

Pro Tipp: Arbeite abschnittsweise – zoome in eine Zone, zeichne dort fertig, verschiebe die Vorschau-Box, zoome zum nächsten Abschnitt. So bleiben Linien ruhig und kontrolliert.
3.3 Stift, Farbe und Linienstärke wählen
Aktiviere das Stiftwerkzeug (Pencil), wähle eine gut sichtbare Farbe wie Gelb und setze die Linienstärke auf Mittel – das bietet eine gute Balance aus Sichtbarkeit und Feinheit.

Wenn du später Linien variieren möchtest, ändere die Stärke situativ. In Bereichen mit dichtem Muster hilft eine kontrastreiche Farbe, damit du deine Ergänzungen klar erkennst. Wer auf markanteren Untergründen arbeitet, nutzt gelegentlich alternative Rahmenlösungen wie Klemmrahmen, um den Stoff besonders straff zu halten.
Checkliste – Anzeige & Werkzeuge:
- Hintergrundhelligkeit: Konturen klar, nicht überstrahlt
- Zoom aktiv, rote Vorschau-Box verschiebbar
- Stift aktiv, Farbe gut sichtbar (z. B. Gelb)
- Linienstärke: Mittel (bei Bedarf anpassen)
4 Feine Details hinzufügen: So zeichnest du präzise
Hier passiert die Magie: Du zeichnest direkt auf dem Bildschirm dort, wo die Maschine später stickt. Das sorgt für eine 1:1-Übertragung deiner Idee.
4.1 Präzisionsstriche planen und setzen
Zoome auf den gewünschten Bereich. Setze kurze, kontrollierte Striche statt langer Linien – so bleiben Verläufe ruhiger und du triffst Konturen sicherer. Bewege die rote Vorschau-Box, um Abschnitt für Abschnitt zu bearbeiten, ohne den Überblick zu verlieren.

Pro Tipp: Leg deine Strichführung so an, dass sich Linien an Knotenpunkten treffen. Wo eine Linie exakt an einer bestehenden Stickkante enden soll, kannst du vorher auf minimal dunklere Hintergrundhelligkeit wechseln, damit die Kante sichtbar bleibt.
4.2 Fehler schnell korrigieren: Rückgängig nutzen
Wenn ein Strich nicht passt, tippe einfach auf „Undo“ (Rückgängig). Du verlierst keinen Stoff, kein Garn und keine Zeit mit Auftrennen – digitales Zeichnen ist fehlertolerant. Übe schwierige Kurven notfalls in kleinen Segmenten, zwischen denen du jeweils korrigieren könntest.
Achtung: Wiederhole unsaubere Linien nicht übereinander. Lösche lieber und zeichne den Strich sauber neu – sonst wird die Kontur unruhig und die spätere Sticklinie unnötig dicht.
4.3 Blumen und Libellen personalisieren
In der Demonstration werden gelbe Linien als Blütenadern in eine rote Blume gesetzt und filigrane Strukturen in eine Libellenflügel-Zone ergänzt. Zoome dazu zunächst auf die Blüte, setze feine Adern vom Mittelpunkt nach außen, verschiebe die Vorschau-Box zur nächsten Blüte oder zum Flügel, und wiederhole die Technik: kurze, kontrollierte Striche, gelegentlich stoppen, prüfen, weiterzeichnen.

Kurzcheck:
- Linien liegen genau dort, wo die spätere Stickspur laufen soll
- Kontrast zur Vorlage ist eindeutig
- Keine unkontrollierten Übermalungen
Hinweis: Manchmal werden diese Ergänzungslinien auf unterschiedlichen Materialien gezeichnet. Wer regelmäßig zwischen Projekten wechselt, setzt für die mechanische Seite gern auf robuste Lösungen – in manchen Setups erleichtert ein Magnetrahmen das wiederholgenaue Einspannen.
Checkliste – Zeichnen:
- Abschnitt wählen, heranzoomen
- Striche kurz und kontrolliert anlegen
- Rückgängig nutzen statt „übermalen“
- Vorschau-Box versetzen, nächsten Abschnitt zeichnen
5 Finalisieren und aussticken
Sind alle Details gesetzt, wandelst du die Zeichnung in ein stickbares Ergebnis und wechselst in den Stickmodus.
5.1 Design im My Design Center abschließen
Tippe auf „Next“ (Weiter). Du kannst an dieser Stelle noch letzte Änderungen vornehmen. Wähle „Preview“ (Vorschau) und bestätige mit „OK“. Die Maschine generiert das Design und zeigt den Abschluss an. Bestätige „Set“, „OK“ zum Beenden des My Design Centers und „OK“ zur Aktualisierung.
Erwartetes Ergebnis: Dein gezeichnetes Linienset ist in ein stickbares Objekt überführt und vollständig aktualisiert.
5.2 Zur Stickansicht wechseln
Tippe auf „Embroidery“ (Stickerei). Die Maschine öffnet die Stickansicht; dein Rahmen sollte wieder sicher am Maschinenarm befestigt sein und aus dem Arbeitsbereich herausgeführt, sodass du am Bildschirm frei arbeiten kannst.
Achtung: Falls du den Rahmen noch nicht wieder angesetzt hast, erledige das jetzt – die Maschine erwartet die reale Sticklage deckungsgleich zum Hintergrundbild.
5.3 Projekt fertigsticken
Starte das Aussticken wie gewohnt. Da du die Linien exakt auf dem Foto platziert hast, erscheinen die Nähte genau dort, wo du sie geplant hast. Das Resultat ist eine präzise Personalisierung mit minimalem Probieren.
Pro Tipp: Wer häufig mit derselben Maschinenfamilie arbeitet, achtet auf kompatible Zubehörlösungen; beispielsweise bevorzugen einige Nutzer bei Stellair-Modellen Zubehör wie Magnetrahmen für brother stellaire, wenn es um schnelles, reproduzierbares Einspannen geht.
Checkliste – Abschluss:
- „Next“ genutzt und Vorschau geprüft
- „Set“ und „OK“ bestätigt, Design generiert
- Zur Stickansicht gewechselt
- Rahmen sicher befestigt, Projekt ausgestickt
6 Über die Basics hinaus: Mehr Ressourcen
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, gibt es eine gesonderte, ausführliche Anleitung zur App „My Design Snap Application Instructions“. Sie deckt sowohl den Easy- als auch den Advanced-Modus ab, enthält Icons, klare Schrittfolgen und spezifische Hinweise zu Linien- und Illustrationsmodi.

Achtung: Im Video werden keine konkreten Stichparameter (Dichte, Länge etc.) genannt und auch keine Firmware- oder App-Versionsstände – halte dich deshalb an die auf deinem Gerät angezeigten Optionen und prüfe bei Bedarf die offizielle Anleitung.
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Qualitätskontrolle – Was gut aussieht und was nicht:
- Gut: Hintergrundbild ist deutlich, Linien sind klar sichtbar, Endpunkte treffen Kanten zuverlässig.
- Warnzeichen: Überstrahlter Hintergrund, unpräzise Übermalungen, Linien mit deutlichem „Zacken“ durch zu lange Striche.
Fehlerbehebung – Symptome → Ursache → Lösung:
- Importiertes Bild fehlt → Foto nicht gesendet → In der App Meldung „Sent to machine“ antippen, „OK“ bestätigen und erneut importieren.
- Linien kaum zu sehen → Farbe/ Helligkeit ungeeignet → Sichtbare Farbe (z. B. Gelb) wählen und Hintergrundhelligkeit moderat einstellen.
- Ungenaue Striche → Zu weit herausgezoomt oder zu lange Striche → Näher heranzoomen, in kurzen Segmenten zeichnen; bei Fehlern „Undo“ nutzen.
- Falsches Foto importiert → Falsche Datei gewählt → Erneut importieren und die oberste (neueste) Datei antippen.
Ergänzender Praxis-Hinweis: Je nach Projekt greifen manche Anwender auf alternative Rahmen zurück, um Material zu stabilisieren oder Abläufe zu beschleunigen. Wird beispielsweise häufig repositioniert, kann ein Magnetrahmen für brother helfen; wer häufig mit dünnen, rutschigen Stoffen arbeitet, bevorzugt manchmal einen Snap Hoop Magnetrahmen für brother; bei robusten Stoffen kommt in manchen Werkstätten ein klassischer Magnetrahmen für Stickmaschine oder ein Klemmrahmen zum Einsatz. Entscheidend ist, dass die reale Rahmenlage exakt der Foto-Lage entspricht.
Hinweis zu Marken/Modellen: Gezeigt wird eine Brother Innov-ís XJ1 (Stellair). Kompatibilität und Ikonografie können je nach Modell variieren; das Video nennt keine alternativen Geräte oder exakten Rahmen-/Stichparameter. Für weitere Details verweise auf die offizielle App-Anleitung und maschinenspezifische Dokumente.
Zusätzlicher Werkstatt-Tipp: Wer Zubehör vergleicht, stößt oft auf generische Begriffe wie Magnetrahmen für brother oder Magnetrahmen – prüfe immer die Kompatibilität zu deinem exakten Modell, bevor du investierst.
