Inhaltsverzeichnis
Wie du „billig wirkende“ Schrift in Wilcom korrigierst: Die AVATAR-Kerning-Methode
Wenn du in Wilcom schon mal einen Namen gesetzt hast, auf den Bildschirm geschaut hast und dachtest „Warum sieht das so amateurhaft aus?“ – dann bildest du dir das nicht ein.
Buchstabenabstände können laut Software mathematisch „gleich“ sein und trotzdem fürs menschliche Auge komplett falsch wirken. Das passiert besonders bei diagonalen Strichen wie A, V, W und T. In der Typografie nennt man das eine optische Lücke („Optical Gap“). In der Maschinenstickerei ist es schlicht ein Qualitätsproblem.
Als Stickbetrieb verkaufst du optische Balance – nicht mathematische Gleichheit.
In diesem Workflow nehmen wir eine Schrift ohne Kerning-Tabelle (bei der Wilcoms „Auto kerning“ ausgegraut ist), korrigieren die Abstände manuell mit dem „AVATAR“-Stresstest und – ganz entscheidend – speichern diese Daten zurück in die Schrift, damit du die Arbeit nicht zweimal machen musst.

1. Der „AVATAR-Test“: Nachweisen, dass die Lücke wirklich existiert
Warum ausgerechnet AVATAR? Weil dieses Wort ein maximaler Stresstest für diagonale Übergänge ist. Es zeigt sehr schnell die optische Täuschung: Der gemessene Abstand zwischen der Unterkante eines „A“ und der Oberkante eines „V“ kann ähnlich sein wie bei anderen Paaren – und wirkt trotzdem viel zu groß.

Der Diagnose-Schritt
Ziehe eine vertikale Hilfslinie aus dem Lineal und platziere sie zwischen den Buchstaben.
Du wirst sehen: Auch wenn die Abstände „technisch“ gleich wirken (z. B. über Begrenzungsrahmen), liegt der optische Schwerpunkt der Buchstaben weit auseinander. Und weil Stickschrift als erhabene Satinkolonnen mit Schattenwirkung erscheint, wirkt diese Lücke auf dem fertigen Shirt oft stärker als am Bildschirm.

Praxis-Insight: Abstand ist ein visuelles Problem, kein Zahlenproblem. Kund:innen für Teamwear oder Corporate Branding sehen solche Lücken aus mehreren Metern Entfernung. Wer das beherrscht, arbeitet wie ein Präzisionsstudio – nicht wie „Hobby-Niveau“.
2. Warum „Auto kerning“ ausgegraut ist (und warum das kein Drama ist)
Markiere dein Schriftobjekt und öffne rechts die Object Properties. In diesem Beispiel verwenden wir die Schrift Castle.

Scrolle nach unten. Sehr wahrscheinlich ist das Kontrollkästchen Auto kerning ausgegraut bzw. nicht verfügbar.

Das bedeutet schlicht: Der/die Ersteller:in der Schrift hat keine Kerning-Logik hinterlegt, wie bestimmte Buchstabenpaare (z. B. A und V) zueinander „einrücken“ sollen.
- Die schlechte Nachricht: Wilcom kann es in diesem Zustand nicht automatisch korrigieren.
- Die gute Nachricht: Du kannst diese Tabelle in ca. 60 Sekunden selbst aufbauen.
3. Die „versteckte Vorbereitung“: Bedingungen standardisieren, bevor du Kerning speicherst
Bevor du irgendetwas verschiebst, standardisiere die Testbedingungen. Kerning solltest du in der Größe beurteilen und speichern, in der du später auch stickst.
Praxisregel: Kerning bei 7 mm verhält sich anders als bei 50 mm. In diesem Beispiel ist die Höhe auf 14.57 mm gesetzt.
Und: In der Produktion zählt die physische Realität. Du kannst digital perfekte Abstände definieren – wenn aber später beim Sticken das Material wandert, sehen die Abstände wieder „kaputt“ aus.
Viele Profis standardisieren deshalb ihren Einspannprozess mit einer Einspannstation für Stickmaschinen, damit jedes Teil mit identischer Spannung und Ausrichtung im Stickrahmen sitzt. Digitizing-Konstanz bringt wenig ohne reproduzierbares Einspannen.
Prep-Checkliste: „Pre-Flight“
- Schrift prüfen: Sicherstellen, dass du wirklich die richtige Schrift bearbeitest (z. B. Castle).
- Größe fixieren: Klare Buchstabenhöhe setzen (z. B. 15 mm) und während des Tests nicht skalieren.
- Stress-Wort: „AVATAR“ (oder „WAVE“, „TAX“) setzen. Nicht mit „MOM“ oder „HELLO“ testen – zu „unkritisch“.
- Visuelle Hilfen: Lineale/Guides aktiv nutzen.
- Blick schulen: Entscheidend ist die optische Balance – nicht der Bounding-Box-Abstand.
4. Reshape-Tool: Manuell enger setzen (optisch sauber)
Jetzt kommt die Korrektur. Aktiviere das Reshape-Tool (in vielen Setups Shortcut H).

Du siehst nun pinke Diamant-Kontrollpunkte im optischen Zentrum jedes Buchstabens. Das sind die „Griffe“ für deine Kerning-Anpassung.

Vorgehen
Klicke den pinken Diamanten des problematischen Buchstabens (z. B. beim „V“) und ziehe ihn horizontal Richtung „A“. Beobachte dabei den Negativraum – also die „weiße“ Lücke zwischen den Buchstaben. Ziel: Die Lücke A–V soll optisch so wirken wie ein „normaler“ Abstand, z. B. zwischen A–T.

Praxis-Cue: Schau nicht nur auf die Lücke – schau auf den Rhythmus. „Lies“ das Wort mit den Augen. Stockt der Blick bei A–V? Dann nachjustieren. Es soll flüssig wirken.
Warnung: „Crash“-Gefahr durch Über-Kerning
Zieh die Buchstaben nicht so weit zusammen, dass Satinkolonnen unkontrolliert ineinander laufen.
* Risiko: Zu dichte Überlappung kann eine „bulletproof“-Stelle erzeugen.
* Folge: Nadelablenkung, Fadenrisse oder sogar Nadelbruch.
* Sicherheits-Check: Lass optisch etwas Luft – nicht „auf Kante“ drücken, außer du willst bewusst überlappen.
5. „Update Kerning Settings“: Der eigentliche Profit-Hebel
Das ist der Schritt, den viele Einsteiger auslassen: Sie korrigieren einmal, sticken, fertig – und nächste Woche machen sie es wieder. Nicht so arbeiten.
- Wähle die Buchstaben/Interaktionen aus, die du angepasst hast (Rahmen um die pinken Diamanten ziehen).
- Öffne das Object-Menü.
- Klicke Update Kerning Settings.



Es erscheint ein Warn-Dialog, dass neue Objekte betroffen sind. Mit OK bestätigen.

Damit „programmierst“ du Wilcom: „Wenn in der Schrift Castle ein ‚A‘ vor einem ‚V‘ steht, setze den Abstand künftig enger.“ Du baust dir mit jedem Auftrag ein effizienteres Setup.
6. Proof-Test: Automatisierung wirklich verifizieren
Nicht überspringen – erst prüfen, dann glauben.
- Lösche das manuell korrigierte „AVATAR“-Objekt.
- Öffne das Lettering-Tool.
- Tippe „AVATAR“ erneut.
- Wähle wieder die Schrift Castle.




Erwartetes Ergebnis: Der Text erscheint sofort mit den engeren, definierten Abständen – ohne manuelles Ziehen.

Bestätigung: In den Object Properties ist Auto kerning nicht mehr ausgegraut – die Option ist aktiv (und im gezeigten Ablauf anschließend auch aktiviert).

Setup-Checkliste: Verifikation
- Löschen: Manuell bearbeitetes Testobjekt entfernen.
- Neu erstellen: Textstring frisch erzeugen.
- Sichtprüfung: Kommt der neue Text direkt mit korrigierter „tight“-Passung?
- Property-Check: Ist „Auto kerning“ verfügbar (nicht mehr grau) und entsprechend gesetzt?
7. Troubleshooting: Symptome & schnelle Korrekturen
Wenn es immer noch nicht passt, prüfe diese Punkte, bevor du Wilcom die Schuld gibst.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Quick Fix |
|---|---|---|
| Lücke bleibt nach dem Update groß | Die Diamanten/Interaktionen waren beim Speichern nicht korrekt ausgewählt. | Reshape aktivieren, die relevanten pinken Diamanten per Rahmen markieren und erneut „Update Kerning Settings“ ausführen. |
| Buchstaben überlappen / wirken „matschig“ | Über-Kerning (zu eng). | Mit Reshape minimal auseinanderziehen und die Kerning-Einstellung erneut speichern. |
| „Auto kerning“ bleibt grau | Die Schrift hat keine Kerning-Daten – oder die Datei ist ggf. schreibgeschützt (selten). | Sicherstellen, dass du die Anpassung wirklich über „Update Kerning Settings“ speicherst; falls nötig, zuerst in einem Arbeitsformat wie .ESA oder .EMB sichern und dann erneut versuchen. |
| Am Bildschirm perfekt, auf dem Shirt ungleichmäßig | Instabilität beim Sticken (Materialwanderung / Rahmenspuren bzw. ungleichmäßige Spannung). | Das ist Physik, nicht Kerning: Stabilisierung und Einspannen prüfen (siehe unten). |
8. Software-Präzision mit Produktion verbinden
Du hast die Datei digital sauber. Jetzt muss die Maschine diese Sauberkeit auch liefern.
Der häufigste Grund für verzogene Schrift (Abstände wirken nach dem Sticken ungleich) ist Instabilität während des Stickens. Wenn der Stoff wellt oder die Spannung im Stickrahmen nicht reproduzierbar ist (Rahmenspuren/Rahmenabdrücke), leidet die Passung.
Darum steigen viele Produktionsbetriebe von Standardrahmen auf Magnetrahmen für Stickmaschine um.
- Gleichmäßiger Halt: Konstanter Druck reduziert „Pull-in“ und Materialwanderung, die Schriftabstände sichtbar verändern.
- Weniger Rahmenspuren: Weniger Ringabdrücke, die sich bei empfindlicher Ware schwer ausdämpfen lassen.
- Tempo: Schnelleres Wiedereinspannen passt perfekt zu dem Zeitgewinn, den du durch gespeichertes Kerning gerade geschaffen hast.
Warnung: Magnet-Sicherheit
Wenn du auf Magnetrahmen-Systeme (z. B. von SEWTECH) umsteigst, behandle sie mit Respekt.
* Quetschgefahr: Industriestarke Magnete – Finger aus der Kontaktzone.
* Medizinische Geräte: Starke Magnete mindestens 6 inches von Herzschrittmachern oder Insulinpumpen fernhalten.
Entscheidungsbaum: Wann ist es Software – wann Hardware?
- Sieht der Abstand schon am Bildschirm falsch aus?
- JA: „AVATAR“-Methode oben anwenden. (Software-Fix)
- NEIN: Weiter zu Schritt 2.
- Verzieht es sich erst nach dem Sticken?
- JA: Stabilitätsproblem. Stabilisierungsvlies passend wählen (bei Maschenware wird häufig Cutaway genutzt). Wenn das passt, ist die Einspannspannung oft der nächste Hebel. Erwäge how to use magnetic embroidery hoop-Systeme, um die Spannung zu standardisieren.
- NEIN: Weiter zu Schritt 3.
- Verlierst du >20 Minuten pro Tag nur mit Text-Korrekturen?
- JA: Das ist ein Volumen-Engpass. Kerning-Regeln sofort speichern und automatisieren.
9. Fazit: „Set & Forget“ als Profi-Prinzip
Professionelles Digitalisieren bedeutet Effizienz zu stapeln. Jedes Mal, wenn du ein diagonales Paar wie A–V oder W–A korrigierst und speicherst, machst du dich beim nächsten Auftrag schneller.
Kombinierst du diese Software-Disziplin mit einem stabilen Produktions-Setup – z. B. einer passenden Einspannstation für Stickmaschinen und sauberer Stabilisierung – entsteht ein Ablauf, der nicht „zufällig klappt“, sondern reproduzierbar, kalkulierbar und professionell ist.
Abschluss-Checkliste: Produktionslauf
- Fadenspannung prüfen: Gleichmäßiger Widerstand vor dem Start.
- Nadel prüfen: Passende, scharfe Nadel für saubere Schrift.
- Einspannen prüfen: Stoff glatt und gleichmäßig, ohne den Fadenlauf zu verziehen.
- Start beobachten: Erste ~200 Stiche kontrollieren – wenn der Stoff zwischen Buchstaben wellt, stoppen und neu einspannen.
FAQ
- Q: Warum ist Wilcom Object Properties „Auto kerning“ bei der Wilcom Castle-Schrift ausgegraut?
A: Das bedeutet in der Regel, dass die Castle-Schrift keine integrierte Kerning-Tabelle hat – Wilcom kann Buchstabenpaare dann nicht automatisch korrigieren. Du kannst die manuelle Korrektur aber in den Schrifteinstellungen speichern.- Öffne Object Properties für das Castle-Schriftobjekt und prüfe, dass Auto kerning nicht verfügbar ist.
- Setze ein Stress-Wort wie „AVATAR“ in der späteren Stickgröße und korrigiere die Abstände manuell mit Reshape (H).
- Speichere die Paar-Regeln über Object > Update Kerning Settings.
- Erfolgskontrolle: Wenn du „AVATAR“ neu erstellst, kommt die engere Passung sofort – und Auto kerning ist nicht mehr ausgegraut.
- Wenn es trotzdem nicht klappt: Design zuerst in einem Arbeitsformat speichern (die Schrift/Datei könnte schreibgeschützt sein) und den Update-Schritt wiederholen.
- Q: Wie kerne ich diagonale Paare wie A–V in Wilcom manuell mit der AVATAR-Methode, damit die Schrift nicht „billig“ wirkt?
A: Nutze Wilcoms Reshape-Tool und verschiebe die pinken Diamanten so, dass der optische Negativraum gleichmäßig wirkt – nicht der Bounding-Box-Abstand.- Setze „AVATAR“ (oder „WAVE“, „TAX“) und nutze Lineale/Guides als visuelle Referenz.
- Drücke H (Reshape) und ziehe den pinken Diamanten des Problem-Buchstabens (oft V) horizontal Richtung A.
- Vergleiche den Negativraum: Die A–V-Lücke soll optisch zu einem „normalen“ Paar wie A–T passen.
- Erfolgskontrolle: Das Wort lässt sich „flüssig lesen“, ohne dass der Blick bei A–V hängen bleibt.
- Wenn es nicht klappt: Nicht nach Begrenzungsrahmen urteilen – setze eine vertikale Hilfslinie und bewerte nach optischem Schwerpunkt.
- Q: Wie speichere ich manuelles Kerning in Wilcom Castle mit „Update Kerning Settings“, damit Wilcom A–V beim nächsten Mal automatisch richtig setzt?
A: Nach der manuellen Anpassung führst du Object > Update Kerning Settings aus, damit Wilcom die Buchstabenpaar-Regel für neue Textobjekte speichert.- Per Rahmen-Auswahl die pinken Diamanten der bearbeiteten Buchstaben/Interaktionen markieren.
- Object > Update Kerning Settings klicken und den Dialog bestätigen.
- Testwort löschen und neu erstellen, um die Automatisierung zu verifizieren.
- Erfolgskontrolle: Neuer Castle-Text erscheint sofort mit korrigierter Passung, und Auto kerning ist nicht mehr ausgegraut.
- Wenn es nicht klappt: Wahrscheinlich waren nicht die richtigen Diamanten/Paare ausgewählt – nur die relevante Interaktion (z. B. A+V) auswählen und erneut updaten.
- Q: Was verursacht in Wilcom-Schrift überlappende, „matschige“ Buchstaben nach dem Kerning (Über-Kerning/„Crash“-Gefahr) – und wie vermeide ich zu dichte Stellen?
A: Zu enges Kerning kann Satinkolonnen ineinander drücken und eine extrem dichte Stelle erzeugen. Das kann Nadelablenkung, Fadenrisse oder Nadelbruch begünstigen – lass etwas Luft, außer du willst bewusst überlappen.- Reshape (H) erneut öffnen und die Buchstaben minimal auseinanderziehen, wo Kolonnen kollidieren.
- Nicht „auf Anschlag“ enger ziehen; optisch etwas Abstand stehen lassen.
- Problem-Paar (A–V, W–A usw.) als kleinen Test sticken, bevor du ein ganzes Teil durchlaufen lässt.
- Erfolgskontrolle: Keine wiederholten Ablenkungen/Fadenrisse, und die Stelle wirkt im Stickbild nicht überbaut.
- Wenn es nicht klappt: Weniger aggressiv enger setzen und die Kerning-Regel erneut speichern.
- Q: Warum sieht Wilcom-Schrift am Bildschirm perfekt aus, aber die Abstände sind auf dem Shirt ungleich (Materialwanderung / Rahmenspuren) – was ist der schnellste Fix?
A: Dann ist es meist ein Stabilitätsproblem (Materialwanderung, ungleichmäßige Einspannspannung, Rahmenspuren) – nicht Kerning. Stabilisiere und spanne reproduzierbar ein.- Prüfe, ob die Abweichung erst nach dem Sticken entsteht (das trennt Physik von Software).
- Stabilisierungsvlies passend zum Material wählen; bei Maschenware wird häufig Cutaway als stabile Option genutzt.
- Einspannen so standardisieren, dass die Spannung wiederholbar ist und der Stoff in den ersten Stichen nicht wellt.
- Erfolgskontrolle: In den ersten ~200 Stichen bleibt der Stoff zwischen den Buchstaben flach, und die Abstände entsprechen der Bildschirm-Passung.
- Wenn es nicht klappt: Einspannmethode und Spannung sind oft die Wurzel – hier konsequent standardisieren.
- Q: Was ist die richtige Pre-Flight-Checkliste für Wilcom-Kerning-Tests (Schrift prüfen + Größe fixieren), damit die Anpassung später nicht „verpufft“?
A: Fixiere die Testbedingungen: richtige Schrift, feste Buchstabenhöhe und ein diagonales Stress-Wort – Kerning reagiert auf Größenänderungen und inkonsistente Setups.- Prüfe vorab, dass du wirklich die richtige Schrift bearbeitest (z. B. Castle).
- Setze die Höhe auf die Produktionsgröße (im Beispiel 14.57 mm) und skaliere während des Tests nicht.
- Nutze ein Stress-Wort wie „AVATAR“ und arbeite mit Linealen/Guides.
- Erfolgskontrolle: Das gleiche Wort in gleicher Höhe reproduziert das Verhalten zuverlässig (vor und nach dem Speichern).
- Wenn es nicht klappt: Wahrscheinlich wurde zwischendurch skaliert – mit einem frischen Textobjekt und fixierter Höhe neu starten.
- Q: Was sind die wichtigsten Sicherheitsregeln für Magnetrahmen, wenn ich für mehr Produktionsstabilität auf ein industriestarkes Magnetrahmen-System umsteige?
A: Magnetrahmen erhöhen die Reproduzierbarkeit, aber die Magnete sind stark: Quetschgefahr beachten und Abstand zu bestimmten medizinischen Geräten halten.- Finger aus der Kontaktzone halten, wenn der Magnetring schließt (Quetschgefahr).
- Starke Magnete mindestens 6 inches von Herzschrittmachern oder Insulinpumpen fernhalten.
- Den Rahmen auf einer stabilen Fläche absetzen, bevor du Magnete trennst – nicht „in der Luft“ zusammenschnappen lassen.
- Erfolgskontrolle: Einspannen läuft kontrolliert ohne plötzliches Zuschnappen, der Stoff sitzt gleichmäßig.
- Wenn es nicht klappt: Nicht mit Kraft erzwingen – neu ansetzen; die meisten Quetschungen passieren beim „Durchdrücken“.
